VfL Gladbeck beim Team-Cup Gesamtdritter

VfL Gladbeck beim Team-Cup Gesamtdritter

Jessica Steiger vom VfL Gladbeck pulverisierte in Gelsenkirchen gleich mehrere Bezirksrekord. Ihre neue Vereinskollegin Mareike Ehring gab einen Einstand nach Maß, währnde der VfL-Tross insgesamt 96 neue, persönliche Bestzeiten aufstellte.

Haut raus, was geht! Mit dieser Vorgabe schickte das Trainertrio Sandra Steiger, Harry Schulz und Waldemar Götze die Aktiven des VfL Gladbeck in den Team-Cup im Gelsenkirchener Zentralbad. Allein Jessica Steiger stand in der offenen Klasse nicht weniger als neun Mal auf dem Startblock und bewies dabei einmal mehr, dass ihr die lokale Konkurrenz kaum das Wasser reichen kann. Die 22-Jährige gewann jedes ihrer Rennen und stellte dabei fünf neue persönliche Bestzeiten auf, und zwar über 50m und 100m Freistil (00:25,52/00:55,32 Min.), 400m Freistil (4:18,51 Min.) sowie 50m und 100m Schmetterling (00:27,30 / 01:00,50 Min.). Ihre Zeiten über 50 und 100m in den Lagen Freistil und Schmetterling bedeuteten vierfachen Bezirksrekord. „Sie hat einen guten Wettkampf abgeliefert“, fiel Schulz‘ kurzes und knappes Urteil aus. Eine Besonderheit aus dem Munde des VfL-Trainers, wie Steiger erklärt: „Er ist als harter Hund bekannt, der mit Lob sehr sparsam umgeht. Das ist für ihn schon überaus euphorisch.“

Mareike Ehring (Jahrgang 2001), – neu beim VfL – wusste bei ihrem ersten Auftritt unter der rot-weißen Fahne zu überzeugen: Sieben Siege bei sieben Starts sprechen für sich. Da kann man schon mal ins Schwärmen geraten. Trainerin Sandra Steiger: „Mareike ist eine talentierte Schwimmerin. In ihrem bisherigen Verein (dem SV Bottrop, d. Red.) ist bereits gute Arbeit geleistet worden und wir freuen uns, sie in unseren Reihen begrüßen zu dürfen.“ Medaillen-Garantin Lara Pillokat (1999) fischte sechs Mal Gold aus dem Nass des Zentralbades.

Greta Siebrecht (2001) bestätigte jene starke Frühform, in der sie sich unlängst beim Sprintertag in Münster präsentierte. Zu ihren vier Siegen gesellte sich persönliche Bestzeiten über 50m und 100m und 200m Brust. „Greta trainiert sehr diszipliniert und hat sich diese Erfolge redlich verdient“, freute sich Götze für seinen Schützling. Ihre ältere Schwester Emma (2000) fand sich ebenfalls in den Medaillenrängen wieder, zwei silber- sowie eine bronzefarbene gingen auf ihr Konto.

Marina Koop (2000) schaffte Bemerkenswertes, sie gewann in ihrem Jahrgang Medaillen in allen drei Farbausführungen, und das in doppelter Ausführung, nämlich über 50m, 100m und 200m Brust sowie über 200m bzw. 400m Lagen und 200m Freistil. Josephine Epping (1998) glänzte nicht nur mit ausschließlich neuen persönlichen Bestzeiten, sondern mit Edelmetall in vierfacher Ausführung: Zweimal Silber und zweimal Bronze gingen auf ihr Konto.

Auch Anna-Lena Pieczkowski (2001) fühlte sich in Gelsenkirchener sichtlich wohl. Sie holte Gold über 400m Freistil sowie 200m Schmetterling und Silber auf 100m und 200m Freistil sowie 50m und 100m Schmetterling, zudem schwamm sie nach langer Durststrecke zu persönlichen Bestleistungen in ihrer Hauptlage Schmetterling (50m: 00:30,66/100m: 1:08,53/200m: 2:30,13 min.) sowie über 200m und 400m Freistil.

Nina Steiger (1997) kletterte nach gerade erst überstandener Erkältung auf den Startblock. Dennoch blieb sie in ihrer Hauptlage Schmetterling über 50m erstmals unter der 30-Sekunden-Marke (00:29,94 Min.). Nicht zuletzt persönliche Rekorde über 50m und 200m Freistil sowie 200m Freistil in 2:09,48 Min. verhalfen ihr zu zweifach Silber und zweifach Gold. Ihr Ärger über die Erkältung war schnell verflogen: „Es lief wider Erwarten gut und der nächste Wettkampf kommt bestimmt.“

Marie-Louise Möller (2003) errang fünffaches Silber und eine Goldmedaille bei fünf neuen persönlichen Bestzeiten. Bemerkenswert ihre Bestzeiten über 200m Brust und 400m Freistil: Mit 3:11,64 Min. über 200m Brust schraubte sie ihre Bestzeit um 21 und über 400m Freistil in 5:24,02 Min. um über 26 Sekunden nach unten.

Bei den Herren der Schöpfung sahnte Joshua Loges (1997) vielfaches Gold ab. Über 100m, 200m und 400m Freistil sowie über 100m Schmetterling und 200m Lagen glänzte er mit seine Medaillen um die Wette. Über 200m Lagen verbesserte er sich auf 2:18,70 Min. sowie über 100m Schmetterling auf 1:01,31 Min.

Sein Mannschaftskollege Jannick Löchte (1999) angelte sich in jedem seiner Rennen Edelmetall. Gold auf 400m Lagen sowie 50m und 200m Freistil, Silber auf 100m und 400m Freistil sowie Bronze auf 200m Lagen. Über 400m Freistil reduzierte er seine Bestzeit um 41 Sekunden auf 4:20,81 Min., über 400m Lagen um 36 Sekunden auf 4:50,75 Min. Besonders freute sich Löchte darüber, dass er erstmals über 200m Freistil in 1:58,81 min. unter der Zwei-Minuten-Marke blieb. Sein Zwillingsbruder Hendrik komplettierte den Familienmedaillenreigen mit dreifachem Silber sowie einmal Bronze und ausschließlich verbesserten Bestzeiten.

Christopher Theis (99) blieb über 200m Freistil wie Yannik Löchte unter zwei Minuten (1:58,92 Min.), was ihm Silber bescherte. Zudem stellte Theis auf allen seinen Strecken neue Bestzeiten auf und sackte zudem Gold, Silber und Bronze ein.

Eine einzige Medaillenfarbe kannte Richard Stewing (97). Vierfaches Silber über 100m, 200m und 400m Freistil sowie 100m Rücken durfte er sich auf dem Siegerpodest umhängen lassen. Ebenfalls neue Bestzeiten erschwammen sich Nele Mense, Tabea Möller, Jana Domitrovic, Anna Stember, Rebecca Stewing, Carolin Theis, Pascal Krause sowie Steffen Auschrat.

„Insgesamt konnten wir 96 neue, persönliche Bestzeiten notieren. Das ist wirklich klasse. Besonders freuen darf sich die Mannschaft, dass sie mit diesen Leistungen in der Teamwertung hinter der SG Gelsenkirchen und der SG Dortmund einen hervorragenden dritten Platz erobern konnte“, resümierte das VfL-Trainergespann. Die Prämie für diesen dritten Platz „können wir sicherlich für unsere kommenden Trainingslager nutzen“.

Quelle: WAZ

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