Meldungen „Da wird hart trainiert“

Meldungen „Da wird hart trainiert“

Gladbeck (RS) – Gerade startete sie noch in Schottland, bald fliegt sie nach Spanien ins Trainingslager: VfL-Schwimmerin Jessica Steiger ist in diesen Tagen viel unterwegs. „Ich packe gerade meinen Koffer.“ Das sagte Jessica Steiger, als die WAZ sie am Mittwochnachmittag auf dem Handy erreichte. Die Top-Schwimmerin des VfL war gerade erst aus Edinburgh nach Gladbeck zurückgekehrt. Es geht jedoch gleich weiter, nach Spanien ins Höhentrainingslager.

Drei Wochen und zwei Tage werden sich Jessica Steiger und ihre Teamkameraden Mareike Ehring, die ebenfalls in Schottland an den Start gegangen ist, Christopher Theis und Björn Maue unter der Regie von Harry Schulz auf kommende Aufgaben vorbereiten. „Da wird hart trainiert“, so Jessica Steiger mit Blick auf das Programm, das in der Sierra Nevada auf die VfL-er wartet. „Und danach“, betonte die zweimalige Bronzemedaillengewinnerin der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften von 2015, „stehen die Vorbereitungen auf die DM an.“

Auch der Trip nach Edinburgh diente Jessica Steiger der Vorbereitung auf die DM, die vom 5. bis zum 8. Mai in Berlin ausgetragen wird. Sage und schreibe 20 Starts absolvierte die VfL-erin an den drei Tagen im Royal Commonwealth Pool beim Edinburgh International Swim Meeting.

„Das war ein Stehvermögen-Wettkampf“, so Jessica Steiger, „es ging darum, Wettkampf-Härte zu sammeln.“ Dass ihr dies gelungen ist, beweist die Tatsache, dass sie über 200m Freistil eine persönliche Bestleistung aufgestellt hat. Nach 02:02,2 Minuten schlug Jessica Steiger am Beckenrand an – und das Rennen über 200m Freistil war ihr letztes in Edinburgh gewesen, also ihr insgesamt 20. Start. „Ich wollte noch mal alles raushauen“, sagte die Gladbeckerin.

Einen ersten Platz sicherte sich Jessica Steiger über 50m Schmetterling. Aber was heißt eigentlich 50m Schmetterling? Richtigerweise müsste es über 5 x 50m Schmetterling heißen. Denn der Wettbewerb wurde im K.O.-System ausgetragen. Zunächst gingen acht Schwimmerinnen an den Start, von denen die letzten beiden ausschieden. Die sechs verbliebenen Aktiven mussten im Laufschritt wieder zu ihren Startblöcken eilen und sofort wieder starten. Und wieder schieden zwei aus. In der nächsten Runde musste sich nur die Letzte verabschieden. Am Ende gewann Steiger den „Marathon“. Die Gladbeckerin bekannte: „Das war super hart.“

Quelle: derwesten.de

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