Schwimm-EM: Weltmeister Koch als Vorlaufschnellster ins Halbfinale

Schwimm-EM: Weltmeister Koch als Vorlaufschnellster ins Halbfinale

Weltmeister Marco Koch ist bei den Europameisterschaften in London als Vorlaufschnellster ganz souverän ins Halbfinale über 200 m Brust geschwommen.

Der Titelverteidiger aus Darmstadt kontrollierte im Olympia-Schwimmstadion von 2012 in 2:11,29 Minuten das Feld und zog nur auf der letzten Bahn das Tempo an. Auch Max Pilger (Bonn) qualifizierte sich als Elfter (2:13,64) für das Semifinale am Abend.

„Bis 150 m war es sehr, sehr entspannt, dann habe ich noch mal ein bisschen gedrückt. Die letzte Bahn war okay“, sagte Koch und fügte schmunzelnd an: „Ein bisschen schneller kann ich schon noch.“ Die Schulterprobleme, die ihn bei der DM in Berlin vor knapp zwei Wochen noch behinderten, hat der 26-Jährige überwunden: „Ich habe vier Tage gar nichts gemacht. Wir haben dann sehr vorsichtig wieder angefangen, aber es sieht sehr gut aus.“

Koch ist neben Kurzbahn-Europameisterin Franziska Hentke (Magdeburg) der einzige deutsche Olympia-Starter, der an der EM teilnimmt. Allen anderen hatte Bundestrainer Henning Lambertz stattdessen Training für den Sommerspiele in Rio verordnet. Vor vier Jahren hatten die deutschen Schwimmer bei der EM in Ungarn 17 Medaillen abgeräumt, blieben dann in London aber erstmals seit 80 Jahren ohne olympisches Edelmetall. Koch scheiterte damals als 13. im Halbfinale.

Das EM-Semifinale über 200 m Schmetterling erreichte Markus Gierke. Der 24-Jährige aus Hannover schlug nach 1:58,75 Minuten als Vorlauf-14. an. Alexander Kunert (Gelnhausen) scheiterte als 20. (1:59,10) nur um zwei Hundertstelsekunden. Über 50 m Rücken qualifizierte sich Carl Louis Schwarz (Potsdam) in 25,54 Sekunden auf Rang elf für die Runde der besten 16.

„Drei Newcomer konnten sich in die Semifinals schwimmen, das freut uns jetzt erstmal“, sagte Lambertz und bilanzierte: „Grundsätzlich wird es besser.“ Neben Koch und Hentke starten in London nur Talente für Olympia 2020 und Schwimmer aus der zweiten Reihe. An den ersten beiden Tagen hatten lediglich Nachwuchs-Hoffnung Maxine Wolters (Hamburg/16) über 200 m Rücken und Philipp Forster (Frankfurt/Main) über 200 m Lagen die Vorläufe überstanden.

Am Mittwoch schied Wolters als 21. über 200 m Lagen aus, ebenso wie die gleichaltrige Julia Mrozinski (Frankfurt/Main) als 26. und Jessica Steiger (Gladbeck) auf Rang 37. Trotz persönlicher Bestzeit von 8:47,05 Minuten verpasste Antonia Massone (Saarbrücken) über 800 m Freistil den Endlauf am Donnerstag.

Quelle: Eurosport, 18.05.2016, 13:03 Uhr /Artikel von SID

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