VfL Mehrkampf-Trio

VfL Mehrkampf-Trio

Als Generalprobe für den Mehrkampf auf den Deutschen Meisterschaften nutzten nun die drei Qualifikanten eben dieser Kategorie die VfL-er Anna-Lena Joormann (2001) Gerhard Heinrich (2000). Die ebenfalls für den Mehrkampf qualifizierte Anna-Lena Pieczkowski konnte an jenem Wochenende terminbedingt nicht an den Start.

Für VfL-Trainer Waldemar Götze galt es zu testen wie weit seine Schützlinge bereits in der Vorbereitung sind. Der Mehrkampf setzt sich mehreren Disziplinen zusammen. Neben dem für alle verbindlichen 50m- Beine-Test in ihrer jeweiligen Hauptlage gilt es für alle auch die Sequenzen über 200m Lagen sowie 400m Freistil sowie die Distanzen von 100m sowie 200m in der gewählten Hauptlage des Schwimmers zu absolvieren. „Das ist schon für diesen doch noch recht jungen Jahrgang ein echter Härtetest“, so Trainer Götze am Rande der Veranstaltung beim Bonner Langbahnmeeting.

Insbesondere Anna-Lena Joormann lieferte hierbei eine blitzsaubere Bilanz ab. Gleich zu Beginn ihres Wettkampfes haute Joormann eine neue, persönliche 400m Freistil Bestzeit mit 5:02,26 min. aus dem Anzug und bestätigte ihre aktuell sehr gute Form. Da war es schon fast selbstredend, dass dies für sie goldenes Edelmetall bedeutete. Auch über ihre weiteren Starts im Beinetest, ihrer gewählten Hauptlage Brustschwimmen sowie die 200m Lagen ließ sie ihren Konkurrentinnen nicht den Hauch einer Chance und schwamm ebenfalls ganz oben auf das Siegerpodest. „Die Jüngste im Bunde unserer Abordnung wusste mehr als zu überzeugen“, fasste Götze die hervorragende Leistung seiner Schwimmerin zusammen.

Gerhard Heinrich wählte als seine Hauptlage die Rückendisziplin aus. Diese Wahl war goldrichtig. Dies bewies nicht nur seine neue Bestzeit über 200m Rücken in 2:33,41 min., sondern auch die damit verbundene Goldmedaille, mit der er sich stolz dekorieren lassen durfte. Bestzeit standen am Ende des Wettkampfs auch über 200m Lagen für ihn zu Buche. 2:34,17 min., so schnell war Heinrich noch nie zuvor über diese Strecke geschwommen. Dafür gab´s verdient bronzenes Edelmetall. 400m Freistil absolvierte Heinrich zwar nicht ganz in neuer Bestzeit, aber dennoch gab es nur einen weiteren Teilnehmer der schneller anschlug und somit gab es glänzendes Silber. Über den Rücken-Beinetest sowie 100m Rücken fischte sich Heinrich zudem zwei weitere Bronzemedaillen aus dem Bonner Naß.

„Ich bin gespannt was in Berlin bei den beiden noch so geht“, fasste Götze die Leistung seiner Aktiven zusammen. „Es sah wirklich schon sehr gut aus und ich bin mir sicher, dass sich auch Anna-Lena Pieczkowski auf diesem Niveau befindet“.

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