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Das zweite Mädchenteam des VfL Gladbeck musste sich nach den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen lange in Geduld üben. Das Warten hat sich aber gelohnt. Denn jetzt erfuhren die Aktiven, dass sie in die Landesliga Westfalen aufgestiegen sind. Damit startet die Zweite des VfL demnächst mit dem Lokalrivalen SV 13 in einer Klasse.

Ralf Steiger, Sprecher der Rot-Weißen, sagte: „Man darf wirklich konstatieren, dass die DMS-Wettbewerbe aus Sicht des VfL in diesem Jahr mega-erfolgreich waren. Neben dem ersten Platz der Damen I in der Zweiten Bundesliga West sind nun also die Damen II in die Landesliga aufgestiegen.“ Zum erfolgreichen Team gehörten Josephin Epping, Emma Ingendoh, Melissa Küper, Lisa Ortberg, Greta Siebrecht, Anna Stember, Carolin Theis und Ilka do Paco Verhoeven.

Diese Schwimmerinnen hatten sich, wie berichtet, bei ihrem Wettkampf sofort an die Spitze des Teilnehmerfeldes gesetzt. Die Rot-Weißen gaben diese Führung bis zum Ende des Wettkampfes nicht mehr aus der Hand. Ja, mehr als das: Mit fortlaufender Veranstaltungs-Dauer bauten die Gladbeckerinnen ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Eifrig und erfolgreich schwammen die Gladbeckerinnen an diesem Tag gegen die Uhr. Fast eine Hand voll persönlicher Bestzeiten konnte am Ende gefeiert werden. Die fleißigste Punktesammlerin war Lisa Ortberg (2339 Punkte), gefolgt von Anna Stember (1958) und Greta Siebrecht (1925).

Quelle: derwesten.de

In Top-Form präsentierte sich Jessica Steiger jetzt beim Meeting um den Bochum-Cup. Die aktuell beste Schwimmerin Gladbecks stellte im Uni-Bad in Querenburg über 200m Brust eine persönliche Bestleistung auf. Die Aktive des VfL schlug nach 2:32,45 Min. an. Damit belegt Jessica Steiger in der Jahresbestenliste des Deutschen Schwimmverbandes (DSV) vor Julia Willers (SV Halle; 2:32,69) und Marlene Hüther (SSG Saar Max Ritter; 2:32,87) den ersten Platz.

26 Goldmedaillen

„Ich freue mich ganz besonders über ihre Bestzeit“, so Trainer Harry Schulz, „sie ist auf einem sehr guten sportlichen Weg.“ Aber nicht nur mit Jessica Steiger, die zwei weitere Rennen gewann, dann aber wegen einer sich ankündigenden Erkältung auf weitere Starts verzichtete, waren Schulz, Sandra Steiger und Waldemar Götze zufrieden. Vor allem vor dem Hintergrund, dass der Wettkampf in Bochum an beiden Tagen jeweils über 10 Stunden dauerte, wertete das Trainertrio das Abschneiden seiner Schützlinge als sehr positiv. „Wenn du dich den ganzen Tag in der Halle aufhältst“, so Sandra Steiger, „ist es eigentlich kaum noch möglich, dass du Höchstleistungen bringst.“ Am Ende gewannen die Aktiven des VfL Gladbeck 26-mal Gold, 28-mal Silber und 20-mal Bronze. 80 persönliche Bestzeiten stellten die Rot-Weißen auf.

Einmal mehr in guter Verfassung präsentierte sich Mareike Ehring (Jg. 2001). Sie ließ nichts anbrennen und gewann sowohl das Jugendfinale über 50m Freistil (00:28,05 Min.) als auch das über 50m Schmetterling (00:29,18). Insgesamt stellte sich Ehring in Bochum neunmal der Konkurrenz – neunmal schlug sie als Schnellste am Beckenrand ab. So etwas nennt man wohl eine optimale Ausbeute. Gespickt war ihr Medaillenzug zudem mit vielen persönlichen Bestzeiten.

Sieben erste Plätze sicherte sich Lara Pillokat. Über 50m Brust belegte sie im Jugendfinale den dritten Rang, eine persönliche Bestleistung schwamm sie in 2:36,45 Min. über 200m Rücken. Christopher Theis absolvierte im Bochumer Uni-Bad sieben Starts; fünfmal ließ er der gesamten Konkurrenz das Nachsehen, zweimal – über 200m Brust und 200m Lagen – belegte er den zweiten Platz. Bestzeiten erreichte Theis über 100, 200 und 400m Freistil, über 100 und 200m Brust sowie über 200m Lagen. Drei Goldmedaillen sicherte sich Jannik Löchte. Er verwies die Konkurrenz über 100 und 200m Schmetterling sowie über 200m Lagen auf die Plätze. Rang zwei belegte er über 50m Schmetterling und 200m Freistil. Seine Zeit von 2:19,65 Min. über 200m Schmetterling bedeuteten zudem persönliche Bestzeit.

Mit guten Resultaten machten ferner die VfL-er Anna-Lena Pieczkowski, Christopher Theis, Jolina Wolff, Greta Siebrecht sowie auch Mara Verjé, Marie-Louise Möller und Jason Dickmann auf sich aufmerksam.

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff

Jugendsport – Kreis Recklinghausen – Auszeichnung für Talente

Gladbeck/Recklinghausen.   Die Sportjugend des Kreises Recklinghausen vergibt im Juni den Jugendsportpreis. Sportjugend und Sparkasse Vest haben ihn mit 1000 Euro dotiert.

Wenn die Sportjugend des Kreises Recklinghausen im Juni ihren Jugendsportpreis vergibt, dann können sich eine talentierte Sportlerin und ein begabter Sportler nicht nur über eine feierliche Ehrung und einen Pokal freuen. Die Sportjugend und ihr Sponsor, die Sparkasse Vest, haben den Preis mit insgesamt 1000 Euro dotiert.

Eine Summe, bei der sich bereits jetzt in der Geschäftsstelle der Sportjugend im Kreissportbund (KSB) die Bewerbungen stapeln müssten, sollte man meinen. Aber dem ist nicht so: Hört man sich in den Vereinen im Kreis um, so scheint der Jugendsportpreis nicht so bekannt zu sein, wie er es verdient hätte. Deshalb mach die Sportjugend gut einen Monat vor Bewerbungsschluss am 31. März Werbung: „In den vergangenen Jahren haben wir immer junge Sportler gefunden, die den Preis verdient hatten“, sagt Ulrich Kupke, der Sportjugend-Vorsitzende. „Aber es ist richtig: Es dürften ruhig noch mehr Bewerbungen bei uns eingehen. Talentierte Sportler, die etwas Besonderes geleistet haben, gibt es doch genug im Kreis.“

Besonders am Herzen liegen der Sportjugend Bewerbungen aus den Mannschaftssportarten. Denn die waren in der Vergangenheit stets die Ausnahme. Unter den 16 Sportlerinnen und Sportlern, die seit 2004 ausgezeichnet wurde, sind nur zwei Vertreter eines Mannschaftssports: die Basketballer Christoph Bruns (2006) und Mark Depta (2012), die beide in der 2. Bundesliga ProB für Citybasket und Hertener Löwen am Ball sind.

Ansonsten dominierte in der Vergangenheit die Individualsportler unter den Preisträgern – von der Tennisspielerin Leonie Athanasiadis über die Schwimmerinnen Nicole Kentschke und Jessica Steiger bis hin zu Tischtennis-Ass Robin Malessa oder Leichtathlet Moritz Heitkamp. „Deshalb unsere Aufforderung: Auch Mannschaftsspieler sollten sich um den Preis bewerben“, sagt Ulrich Kupke. Selbstverständlich sind auch Bewerbungen von Leistungssportlern mit Handicap höchst willkommen.

Die einzigen Bedingungen zur Teilnahme: Die jeweiligen Sportlerinnen und Sportler müssen im vergangenen Jahr zwischen 14 und 18 Jahre alt gewesen sein und 2014 zudem eine besondere Leistung erbracht haben.

Die besonderen Leistung der jungen Sportler soll sich nach dem Willen von Sportjugend und Sparkasse Vest auszahlen. Deshalb gibt es zur Auszeichnung Geld. „Um bei einer großen überregionalen Meisterschaft vorn dabei sein will, nehmen diese jungen Sportler und ihre Familien einiges auf sich“, sagte der Sportjugend-Vorsitzende Ulrich Kupke.

Thomas Braucks

Quelle: derwesten.de/Foto: Ralf Steiger

Schwimmen – VfL lässt der Konkurrenz keine Chance
Im Gelsenkirchener Zentralbad zeigt sich die Gladbecker Damen-Reserve eindrucksvoll und feiert nach einer starken Runde die verdiente Meisterschaft.

Die Schwimmerinnen des VfL Gladbeck „surfen“ derzeit auf einer Erfolgswelle. Wohl selten zuvor passte ein Sprichwort derart gut zu den aktuellen Leistungen der heimischen Athletinnen. Nach dem Sieg der ersten Mannschaft in der Bundesliga West trat die Zweitvertretung der Damen einen Tag später in der Bezirksliga an, um es der Erstvertretung gleich zu tun. Im Gelsenkirchener Zentralbad ließ die Damen-Reserve die Konkurrenz deutlich hinter sich.

Start-Ziel-Sieg für den VfL

Hochmotiviert kletterten Josephin Epping, Emma Ingendoh, Melissa Küper, Lisa Ortberg, Greta Siebrecht, Anna Stember, Carolin Theis und Ilka do Paco Verhoeven auf die Startblöcke, um exakt dieselben Strecken zurück zu legen wie jüngst die Kolleginnen. „Der Teamgeist und der Zusammenhalt stimmt derzeit einfach“, so Trainerin Sandra Steiger, die sich über die zahlreichen Unterstützer am Beckenrad hörbar freute. Den ersten Start für die Mannschaft, die zuvor ebenfalls mit dem Trainertrio Steiger, Götze, Schulz den Teamgeist beschwor und von besagten Mannschaftskollegen unterstützt wurde, absolvierte Lisa Ortberg. Von Beginn an setzten sich die Gladbeckerinnen an die Spitze des Teilnehmerfeldes. Der Funke sprang somit direkt zu Beginn auf die weiteren Teammitglieder über. Die Rot-Weißen gaben die Führung bis zum Ende des Wettkampfes nicht mehr aus der Hand. Es war nicht weniger als ein eindrucksvoller Start-Ziel-Sieg des VfL. Mit fortlaufender Turnier-Dauer konnte die Führung von Rennen zu Rennen kontinuierlich ausgebaut werden. Eifrig und erfolgreich schwammen die Gladbeckerinnen an diesem Tag gegen die Uhr. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Fast eine Handvoll persönlicher Bestzeiten konnten am Ende gefeiert werden: Die fleißigste Punktesammlerin war dabei Lisa Ortberg (2339 Punkte), dicht gefolgt von Anna Stember (1958) sowie Greta Siebrecht (1925).

Carolin Theis mit Bestzeit

Es war Carolin Theis gegönnt im laufenden Wettbewerb einen Meilenstein für das heimische Team zu setzen. Sie knackte mit ihrer neuen, persönlichen Bestzeit von 2:54,12 min. über 200m Brust, die Vorsprungsmarke für die VfL-Schwimmerin gegenüber der Konkurrenz auf zu diesem Zeitpunkt über 1.000 (!) Punkte.

Trainerin Steiger ist stolz

Am Ende des Wettkampfes grüßten die jungen Damen des VfL Gladbeck ganz oben von der westfalener Bezirksliga-Spitze und durften sich mit rekordverdächtigem Vorsprung von 1.174 Punkten vor dem SV Rheine und dem SV BW Recklinghausen als unangefochtener Meister feiern lassen. „Die Leistung der Mädels war wirklich beeindruckend. Es hat wirklich jede der jungen Damen alles für das Team gegeben. Sie dürfen zu Recht stolz auf das Erreichte sein“, lobte Trainerin Sandra Steiger. „Es ist schön zu sehen, dass sich in solchen Momenten die harte Trainingsarbeit auszahlt“, so Steiger.

Steffen Bender

Quelle: derwesten.de/Foto: Ralf Steiger

Die Schwimmerinnen des VfL Gladbeck schrammten bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Gelsenkirchener Zentralbad nur knapp an einer riesigen Sensation vorbei. Gerade einmal 341 Punkte fehlten dem Team zum Aufstieg in die Erste Liga. Ungeachtet dessen herrschte im rot-weißen Lager eine geradezu euphorische Stimmung. „Die Nummer eins, die Nummer eins, die Nummer eins im Westen sind wir“, sangen die VfL-er freudestrahlend.

Tatsächlich verwiesen Jessica und Nina Steiger, Lara Pillokat, Marina Koop, Mareike Ehring, Emma Siebrecht, Anna-Lena Pieczkowski und Taina Raetzke mit 16871 Zählern unter anderem den SV Blau-Weiß Bochum (16602), die SG Essen 2 (16188), die SG Bayer Wuppertal (16159) und die TPSK Köln (15958) auf die Plätze. Auch das eine Sensation. Denn eigentlich wollte die Mannschaft um das Trainertrio Sandra Steiger, Harry Schulz und Waldemar Götze „nur“ den im vergangenen Jahr erkämpften vierten Platz bestätigen. Es kam aber anders, besser, viel besser – und deshalb fand Harry Schulz auch im Namen seiner Kollegen nur lobende Worte für die Aktiven: „Wir sind einfach nur begeistert von der Leistung, die unser Team hier abgeliefert hat. Es ist unglaublich stark, wie stark sich die Mädels präsentiert haben, eine echte Mannschaftsleistung.“

Apropos Mannschaftsleistung – unterstützt wurden die Schwimmerinnen aus Gladbeck von Teamgefährten, Eltern und Freunden. VfL-Sprecher Ralf Steiger sprach von „’Vollgas’ in Sachen Anfeuerung“ auf den Rängen.

Von Beginn an entwickelte sich im Zentralbad ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Großvereinen bzw. Startgemeinschaften aus Bochum, Essen, Wuppertal und dem „kleinen“ VfL Gladbeck. Bemerkenswert war dabei die Tatsache, dass sich der SV Blau-Weiß Bochum eigens für den Zweitliga-Wettbewerb mit Schwimmerinnen aus anderen Vereinen verstärkt hatte, namentlich zum Beispiel mit der polnischen Olympiateilnehmerin und ehemaligen Europameisterin Katarzyna Baranowska. Bochum lag nach dem ersten von zwei Durchgängen daher auch vor dem VfL und der SG Bayer Wuppertal in Führung.

Die Gladbeckerinnen fielen nach der Halbzeit zwischenzeitlich auf Rang drei zurück. Anschließend eroberten sie aber wieder den zweiten Platz. Es war schließlich VfL-Aushängeschild Jessica Steiger, das über 200m Lagen dafür sorgte, dass der Außenseiter aus Gladbeck erstmals in Führung ging. Im weiteren Verlauf des Wettbewerbs verteidigte die Mannschaft nicht nur Rang eins, nein, sie baute den Vorsprung sogar aus. „Nach dem letzten Rennen“, schilderte Ralf Steiger, „gab es in den VfL-Reihen kein Halten mehr.“ Es wurde gelacht und – siehe oben – gesungen. Harry Schulz war perplex: „Bei einer Gesamtpunktzahl von 16871 fehlten lediglich 341 Zähler, um aufzusteigen.“

Der VfL Gladbeck hatte sich vor den Mannschaftsmeisterschaften eingeschworen. Das Motto der Aktiven lautete „Eine für alle, alle für einen.“ Insofern war es nicht verwunderlich, dass auch Mareike Ehring im Zentralbad an den Start ging. Ihre Schulklasse war einen Tag vor den Titelkämpfen zu einer Skifreizeit aufgebrochen. Mareike konnte aber ihren Vater überreden, sie unmittelbar nach ihren Starts in Gelsenkirchen nach Österreich zu bringen! Sandra Steiger konnte es kaum fassen: „Beeindruckend, dass sie und ihr Vater das auf sich genommen haben. Mareike war als wichtige Punktelieferantin gesetzt für unseren Erfolg.“ Das Team bedankte sich mit einem Präsent.

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff


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