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Schwimmen – VfL Gladbeck – Jessica Steiger räumt in Darmstadt ab
Gladbeck/Darmstadt.   Jessica Steiger, Topschwimmerin des VfL Gladbeck, feierte beim 52. Internationalen Schwimmfest um den Merck Super Cup vier Siege.

Jessica Steiger ging jetzt auf Einladung des Vereins DSW 1912 Darmstadt beim 52. Internationalen Schwimmfest um den Merck Super Cup an den Start. Die Topschwimmerin des VfL Gladbeck absolvierte ein wahres Mammutprogramm und feierte Siege über 50, 100m Schmetterling, 50m Freistil und 50m Rücken. Zudem erreichte sie noch vier zweite Plätze.

Der Supercup lockte Aktive aus 16 deutschen Vereinen nach Darmstadt, des Weiteren nahmen an der Veranstaltung Schwimmerinnen und Schwimmern aus den Niederlanden, England, den USA, Kuwait, Ägypten, Bulgarien, der Tschechoslowakei, Bulgarien, Polen, den Vereinigten Arabischen Emiraten und aus Australien teil.

Jessica Steiger war in Darmstadt quasi permanent im Wasser. „Es ist unglaublich, welch ein Pensum und welche Leistungen Jessica abgeleistet hat“, sagte VfL-Trainer Harry Schulz. „Zwischenzeitlich machte sich der Trainer des deutschen Spitzenschwimmers Marco Koch den Spaß und nannte sie die Kathinka Hosszu aus Gladbeck.“ Zur Erläuterung: Die bulgarische Topschwimmerin Hosszu ist für ihre vielen Starts auf Wettkämpfen bekannt und erntet dafür regelmäßig Anerkennung.

Jessica Steiger stellte sich erstmals über 400m Lagen der Konkurrenz. Die Gladbeckerin schwamm ein couragiertes Rennen und ließ unter anderem Isobel Moffatt und Elizabeth Boeckmann vom Team London hinter sich. Nur Jessica Pengelly vom Westside Christchurch Club musste sie den Vortritt einräumen. „Silber gleich zu Beginn und das bei so einer Konkurrenz und zum Ende der Saison darf man getrost als starke Leistung bezeichnen“, kommentierte Trainer Schulz.

Die folgenden kurzen Strecken wurden in einem besonderen Modus ausgefochten. Es gab Vorläufe, Halbfinals und Endläufe. Vorlauf und Halbfinals wurden dabei jeweils in sehr kurzer Reihenfolge ausgetragen. „Es blieb kaum Zeit, sich zu erholen“, so Jessica Steiger. Über 50m Schmetterling, Freistil, Brust und Rücken erreichte die VfL-Aktive jeweils das Finale.

Das erste Finale bestritt Steiger über 50m Freistil. Es wurde ein Star-Ziel-Sieg für sie. In einem packenden Anschlagsfinish verwies die Gladbeckerin in 00:26,54 Min. die Konkurrenz beispielsweise erneut aus London auf die Plätze.

Nur kurze Zeit später stand Steiger bereits im Endlauf über 50m Brust auf dem Startblock. Sie belegte in 00:33,34 Min. den zweiten Platz. Dabei verwies sie Lia Dekker, die jüngere Schwester der mehrfachen holländischen Weltrekordlerin Inge Dekker, auf den dritten Rang. Chantal Noe aus Darmstadt sicherte sich den ersten Rang.

Hoch motiviert stand schon bald Steigers nächstes Finale – dieses Mal über 50m Rücken – auf dem Programm. Die Gladbeckerin ließ nichts anbrennen und sicherte sich in 00:30,65 Min. den Goldrang. „Das macht Spaß“, so Steiger, „es gibt jedes Mal auf dem Treppchen auch einen kleinen Umschlag mit ein wenig Taschengeld.“

Quasi zwischendurch hatte sie sich auch ins Finale über 200m Lagen geschwommen und fischte in 02:25,75 Min. Silber aus dem Darmstädter Nass. Eine Hundertstel Sekunde fehlte Jessica Steiger im folgenden Finale über 100m Brust zum Sieg. Folgerichtig gab’s in 01:11,93 Min. erneut Silber. „Ich habe fast keine Zeit, um mich für das nächste Rennen umzuziehen“, so die Gladbeckerin.

Über 100m Schmetterling holte Steiger mit über zwei Sekunden Vorsprung vor der Zweitplatzierten ihre vierte Gold- und über 400m Lagen in 05:05,49 Min. ihre vierte Silbermedaille.

Redaktion Gladbeck

Quelle: derwesten.de/Foto: Ralf Steiger

Quelle: WAZ


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