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Die letzte Formüberprüfung liegt längst hinter den besten Schwimmern des VfL Gladbeck. Nach dem Bayer Cup in der Wuppertaler Schwimmoper richtet sich die Konzentration der Rot-Weißen inzwischen voll und ganz auf den Saisonhöhepunkt: Vom 9. bis zum 12. April findet in Berlin die 127. Deutsche Meisterschaft statt. Sage und schreibe 15 Aktive des VfL Gladbeck konnten sich für die Titelkämpfe in der Hauptstadt qualifizieren.

Ostertrainingslager fällt aus
In den vergangenen Jahren ging’s für den VfL in den Osterferien immer in ein Trainingslager, um sich auf die anstehenden sportlichen Herausforderungen vorzubereiten. Nicht so in 2015: Denn die nationalen Titelkämpfe werden drei Wochen früher ausgetragen als beispielsweise im vergangenen Jahr. Und deshalb bleiben die Rot-Weißen zu Hause. „Wir bereiten uns jetzt auf die Deutschen vor“, so Sandra Steiger, die mit Harry Schulz und Waldemar Götze das Trainerteam des VfL Gladbeck bildet. Deshalb wollte Sandra Steiger auch über das internationale Meeting in Wuppertal gar nicht mehr allzu viel sagen: „Das war jetzt der fünfte oder sechste Wettkampf in Folge, so langsam waren alle platt.“ Was vor der Deutschen Meisterschaften auch so sein sollte.

Eine Aktive, die nicht bei den Titelkämpfen an den Start geht, wollte Sandra Steiger aber doch hervorheben. Anna Stember nämlich feierte in der Schwimm-Oper ihren 15. Geburtstag und stellte über 100 und 200m Freistil (1:03,33; 2:22,18 Min.) sowie über 100m Schmetterling (1:12,34) jeweils persönliche Bestzeiten auf. Außerdem gewann sie eine Bronzemedaille über 50m Schmetterling und Silber über 100m Freistil. „Sie ist super geschwommen“, so Sandra Steiger.
Jessica Steiger führt VfL-Tross an

In Berlin werden Jessica Steiger, Nina Steiger, Lara Pillokat, Marina Koop, Lisa Ortberg, Emma Kristin Siebrecht, Greta Siebrecht, Anna-Lena Pieczkowski, Mareike Ehring, Joshua Loges, Christopher Theis, Jannik Löchte, Hendrik Löchte, Björn Maue und Finn Olesch an den Start gehen. 15 Aktive bei den Deutschen – ein eindrucksvolles Aufgebot. Zur Erinnerung: Im vergangenen Jahr schickte der VfL Gladbeck gerade einmal fünf Aktive in Berlin an den Start.

Angeführt wird der VfL-Tross von seiner Top-Schwimmerin Jessica Steiger, die im vergangenen Jahr bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin mit vierten Plätzen über 50m Freistil und 200m Lagen nachhaltig auf sich aufmerksam machte und die nun erneut versuchen will, Edelmetall zu gewinnen. Zuletzt klagte die aktuell beste Gladbecker Schwimmerin jedoch über Wirbelsäulen-Probleme.

Für die nationale Elite um Marco Koch, Paul Biedermann & Co. geht es in der Hauptstadt in diesem Jahr nicht nur um Edelmetall und Titelgewinne, sondern zudem noch um die begehrten Tickets für die Weltmeisterschaften im russischen Kazan im August.

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff

Gladbeck – Lara Pillokat sichert sich zwei NRW-Jahrgangstitel

In Abwesenheit von Spitzenschwimmerin Jessica Steiger, die im schottischen Edinburgh aktiv war, trat der VfL Gladbeck mit einem zwölfköpfigen Aufgebot bei den NRW-Meisterschaften über die langen Strecken in Bochum an. Die Aktiven holten zweimal Gold und zweimal Silber.

Zwei erste Plätze sicherte sich Lara Pillokat (Jg. 99). Gleich in ihrem ersten Rennen über 400m Lagen ließ sie ihrer Jahrgangskonkurrenz klar das Nachsehen und gewann in 05:07,04 Minuten. Zudem errang Piilokat auch über 800m Freistil Gold. „Insbesondere dafür, dass wir hier aus vollem Training an den Start gegangen sind, ist Laras Leistung besonders hoch zu werten“, sagte VfL-Trainerin Trainer Sandra Steiger.

Ebenfalls zufrieden zeigten sich Sandra Steiger und Trainerkollege Waldemar Götze mit Marina Koop (‘00). Sie belegte über 400m Lagen in 5:19,88 Min. den zweiten Platz. „Marina blieb damit nur weniger als einer Sekunde unter ihrer persönlichen Bestzeit. Das war genau wie bei Lara so nicht zu erwarten“, kommentierte Götze. Auch über 800m Freistil verfehlte Marina Koop nur knapp ihre persönlichen Bestmarke.

Platz zwei erkämpfte sich auch Christopher Theis (‘99). Der sagte: „Die 1500m scheinen dir im Wasser einfach schier endlos. 30 Bahnen mit je 50 Metern stehen wie eine Wand vor dir. Wenn du sie aber abgerissen hast, freust du dich, am Ende wieder einmal den inneren Schweinehund besiegt zu haben.“

Nina Steiger schwimmt Bestzeiten
Nina Steiger (‘97) schwamm in 05:21,78 Min. über 400m Lagen und 09:38,57 Min. über 800m Freistil jeweils persönliche Bestzeit. „Eigentlich ist es ärgerlich, wenn du mit nur ein paar Hundertstel einen Podiumsplatz verpasst“, so Nina Steiger. „Aber wenn dann neue Bestzeiten herauskamen, dann versüßt es das Ergebnis schon ein wenig.“ Jannik Löchte (‘99) fehlten über 400m Lagen (05:03,35) 18 Hundertstel, so stellte er über 1500m Freistil in 17:26,78 min. eine Bestzeit auf. Auch er ärgerte sich nicht über den knapp verpassten Podestplatz, sondern freute sich über seine Bestzeit.

„Besonders gute Zeiten haben wir von unseren Aktiven in der jetzigen Saisonphase nicht erwartet“, sagte Trainerin Sandra Steiger.

Für den VfL starteten zudem noch Emma Ingendoh, Björn Maue, Finn Olesch, Anna-Lena Pieczkowski, Emma Siebrecht, Richard Stewing und Carolin Theis.

Quelle: derwesten.de

Erstmals überhaupt zog es die VfL-Schwimmtruppe ins bergische Land nach Hagen. Das internationale Hagener Schwimmfest stand für die heimischen Athleten auf dem Programm. Die Bilanz: 51-fach goldenes, 30-fach silbernes und 17-fach bronzenes Edelmetall galt es im Anschluss zu feiern. Möglich machten diesen Medaillenregen zahlreiche persönliche Bestzeiten der Schwimmerinnen und Schwimmer des Trainertrios Sandra Steiger, Waldemar Götze und Harry Schulz.

Trotz Sonne ging es in die Halle

46 besagter Bestzeiten erschwamm die erste Mannschaft des VfL Gladbeck. „Draußen war ein so tolles Wetter und wir waren in der Schwimmhalle. Da gab es doch nur die Prämisse so richtig einen raus zu hauen“, brachte es Björn Maue (99) auf den Punkt. Maue war einer von den Gladbeckern, die in Hagen groß auftrumpften, schwamm er doch bei allen seinen Starts neue, persönliche Bestzeiten. Er verbesserte sich dabei nicht nur über 100m, 200m und 400m Freistil, sondern auch über 200m Lagen (2:28,20 min.) und 400m Lagen (5:13,79 min.). Bei den beiden letztgenannten Strecken um bemerkenswerte neun bzw. zehn Sekunden. Der verdiente Lohn war nicht weniger als dreifach Bronze und doppel Gold. Mareike Ehring (2001) ließ nichts anbrennen und fischte sich souverän über alle ihre Strecken goldenes Edelmetall aus dem Nass. Hierbei hagelte es ebenfalls persönliche Bestzeiten für das Nachwuchstalent: In den Disziplinen 50m Schmetterling (00:29,01 min.), 100m Schmetterling (1:05,56 min.), 100m Rücken (1:08,90 min.), 200m Rücken (2:29,44 min.) sowie auch über 200m Lagen (2:31,56 min.) überzeugte Ehring auf ganzer „Welle“.

Fast schon gewohnt und erwartbar dominierten Jessica Steiger und Lara Pillokat das Teilnehmerfeld bei ihren Starts. Steiger kletterte sechsmal auf den Startblock und vergoldete jeden einzelnen Start. Den Wettkampf brach Steiger am Sonntag für eine zusätzliche Trainingseinheit ab. „Sie hat Ambitionen. Für diese gilt es besonders viel und hart zu trainieren“, begründete Trainer Harry Schulz diesen Schritt. Sandra Steiger und Waldemar Götze betreuten indes weiterhin das Team in Hagen und sahen einen gelungenen Auftritt von Lara Pillokat. Die Gladbeckerin krönte ihren Medaillenregen noch mit einer neuen Bestzeit über 100m Freistil in 1:01,46 min.

Küken“ Jolina Wolff (2005) wird den Wettekampf wohl noch lange in Erinnerung behalten: In ihrem Jahrgang war über 100m Rücken (1:33,32 min./Bestzeit), 200m Brust (3:47,86 min./Bestzeit), sowie 100m und 200m Brust und 200m Lagen keine Konkurrentin schneller, als die Gladbeckerin. 100m Brust brachten Wolff mit neuer Bestzeit (1:49,91 min.) zudem noch Bronze ein. Lisa Ortberg (97) war bestens aufgelegt und erschwamm sich vierfach Gold und einmal Silber. Gold gab es für sie über 100m und 200m Rücken, 50m und 100m Schmetterling sowie Silber über 100m Freistil. Die mitten in den Abiturvorbereitungen steckende Nina Steiger (97) entführte zweimal Gold und dreimal Silber aus Hagen. Christopher Theis (99) ging fünf Mal an den Start. Bestens aufgelegt nahm er sich vor möglichst weit in die Listen vorzuschwimmen, die zum Stichtag dazu befähigen bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin starten zu dürfen. Er gewann viermal Gold und einmal Silber. Besonders gut für Theis Vorhaben waren die Bestzeiten über 200m Freistil in 2:02,09 min. sowie über 200m Brust (2:38,71 min..) und 800m Freistil in 8:52,90 min.

Quelle: derwesten.de – Steffen Bender

Die Schwimmer des VfL Gladbeck dominierten die nordwestfälischen Meisterschaften in der heimischen Traglufthalle. Am Ende der Titelkämpfe standen für die Rot-Weißen 54 persönliche Bestzeiten zu Buche und außerdem 26 erste, 18 zweite und neun dritte Plätze. „Wir haben einen echten Lauf“, freute sich Sandra Steiger, die mit Harry Schulz und Waldemar Götze zum Trainerteam des VfL gehört.

Jessica Steiger schwimmt Bestzeit

Dass sich Jessica Steiger auf einem sehr guten Weg befindet, stellten ihre Trainer wie berichtet bereits in der vergangenen Woche fest. Bei den Nordwestfälischen stellte sie eine weitere persönliche Bestzeit auf. Über 400m Freistil steigerte sie sich auf 4:23,54 Minuten. Über dieses Resultat gerieten ihre drei ersten Plätze über 400m Freistil, 400m Lagen sowie 800m Freistil fast zur Nebensache.

Lara Pillokat (‘99) ließ in ihrem Jahrgang nichts anbrennen. Sie wurde mit dreifachem Gold dekoriert. Die Geschwister Carolin (‘02) und Christopher Theis (‘99) fügten sich nahtlos in die VfL-Erfolgsgeschichte ein. Carolin Theis schwamm ausschließlich Bestzeiten (5:09,17 über 400m Freistil; 5:48,84 über 400m Lagen; 10:40,64 über 800m Freistil) und belegte damit jeweils den ersten Platz. Christopher Theis tat es ihr sowohl im Hinblick auf die Bestzeiten als auch auf die drei Goldmedaillen gleich. (4:13,58 über 400m Freistil; 4:53,34 über 400m Lagen; 16:54,18 über 800m Freistil).

Zweimal Gold und zweimal Bestzeit (4:33,81 über 400m Freistil; 9:43,27 über 800m Freistil) erreichte Nina Steiger. Froh gestimmt war am Ende des Wettkampfes auch Marie-Louise Möller (2003) die jeweils mit Bestzeit einen kompletten Medaillensatz gewann. Gefreut hat sich des Weiteren ihre Altersklassenkollegin Mara Verjé. Sie unterbot über 400m Freistil ihre alte Bestzeit um über 30 Sekunden auf 5:29,07 Minuten. Gold im Jahrgang war da die logische Konsequenz. Zweite Plätze jeweils mit Bestzeit belegte sie über 400m Lagen (6:12,90) und 800m Freistil (11:24,96).

Jolina Wolff (‘05) erkämpfte sich über 400m Freistil in Bestzeit von 6:05,63 Min. den ersten Rang. Emma Siebrecht (‘00) und Anna-Lena Pieczkowski (‘01) gewannen jeweils einmal Gold und zweimal Silber. Siebrecht siegte über 400m Freistil und belegte über 400m Lagen und 800m Freistil jeweils mit Bestzeit Rang zwei. Pieczkowski ließ der Konkurrenz über 800m Freistil das Nachsehen und wurde über 400m Lagen und 400m Freistil Zweite. Über 800m Freistil und 400m Lagen stellte sie Bestzeiten auf. Emmas Schwester Julia (‘03) machte mit drei Bestzeiten auf sich aufmerksam.

Quelle: derwesten.de – Redaktion Gladbeck


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