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Die Leserinnen und Leser der WAZ wählten sie zu Gladbecks Sportlerin des Jahres 2016. In Kürze erhält Jessica Steiger (VfL) eine weitere Auszeichnung: die als NRW-Schwimmerin des Jahres. Damit nicht genug: Der Deutsche Schwimmverband (DSV) stellte die 24-Jährige neben drei weiteren Aktiven für die Wahl zur Newcomerin des Jahres auf.

VfL-Schwimmerin bereitet sich auf die neue Saison vor

„Dass ich dafür nominiert worden bin, finde ich ziemlich cool“, sagt Jessica Steiger, die sich momentan in den Vorbereitungen auf die neue Saison steckt und am Freitag, 24. Februar, in Hannover beim Piranha Meeting an den Start gehen wird.

Dass sie mit Reva Foos (DSW Darmstadt 1912), Nina Kost (SV Nikar Heidelberg) und Paulina Schmiedel (AMTV-FTV Hamburg) als Newcomerin des Jahres zur Wahl steht, hat Jessica Steiger von ihrer Schwester Nina erfahren: „Sie hat den Beitrag auf der DSV-Homepage als erste entdeckt.“

Jessica Steiger gewann in 2016 dreimal DM-Gold

Während es sich bei der Aktion des DSV um eine klassische Wahl handelt, an der jeder Interessierte teilnehmen kann, wird NRW-Schwimmerin des Jahres die Aktive, die die besten Leistungen gezeigt hat. „Erste bin ich noch nie gewesen“, sagt Jessica Steiger. Sie tauchte zwischen 2007 und 2015 achtmal in den Top-10 der besten NRW-Aktiven auf und war 2009 Dritte.

In 2016 aber überzeugte die VfLerin immer wieder mit klasse Zeiten und Resultaten, die sie schließlich auf Platz eins katapultierten. Zur Erinnerung: Jessica Steiger gewann unter anderem bei der Kurzbahn-DM Gold über 100 und 200 Meter Brust und auf der Langbahn den Titel über 200 Meter Brust. „Es war ein ereignisreiches Jahr“, sagt sie und lacht.

Konkurrenz bei den Newcomern ist handverlesen

In der Endabrechnung verwies die Gladbeckerin damit die komplette Elite der SG Essen auf die Plätze. 158 Punkte standen für Steiger zu Buche, es folgten Lisa Höpink (140), Jeanette Spiwoks (135), Alice Ruhnau (107), Dorothea Brandt (100) und und und . . .

Bei der Wahl des Deutschen Schwimmverbandes zur Newcomerin des Jahres ist die Konkurrenz von Jessica Steiger handverlesen. Reva Foos sicherte sich beispielsweise bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften Gold über 200 Meter Freistil, Nina Kost gewann die Titel über 50 und 100 Meter Freistil. Und Paulina Schmiedel vertrat die deutschen Farben bei den Olympischen Spielen von Rio de Janeiro.

Die Abstimmung endet am 15. März

Abgestimmt werden kann bis zum 15. März auf der Facebookseite der Schwimm-DM oder unter http://www.schwimm-dm.de/schwimmerwahl2016. Es gilt das demokratische Prinzip: eine Frau eine Stimme, ein Mann eine Stimme.

Die Sieger – gewählt werden die Schwimmerin/der Schwimmer, die Newcomerin/der Newcomer, der beste Nachwuchsschwimmer/die beste Nachwuchsschwimmerin und das Rennen des Jahres – werden bei den Deutschen Meisterschaften vom 15. bis zum 18. Juni geehrt.

Quelle: waz.de – Thomas Dieckhoff/Foto: Jörg Carstensen/dpa

Austragungsort: Schwimmsportleistungszentrum Wuppertal Küllenhaner Str. 130 42349 Wuppertal

Veranstaltungsabschnitt I: Samstag, 25.03.2017, Einlass u. Einschwimmen: 08:00 Uhr, Kampfrichter‐Sitzung: 08:30 Uhr, Wettkampfbeginn: 09:00 Uhr

Veranstaltungsabschnitt II: Samstag, 25.03.2017, Einlass/Einschwimmen: nach Ende des 2. Abschnitts | Beginn: ca. 60 Min nach Ende des 1. Abschnitts

Veranstaltungsabschnitt III: Sonntag, 26.03.2017, Einlass u. Einschwimmen: 08:00 Uhr, Kampfrichter‐Sitzung: 08:30 Uhr, Wettkampfbeginn: 09:30 Uhr

Veranstaltungsabschnitt IV: Sonntag, 26.03.2017, Einlass/Einschwimmen: nach Ende des 3. Abschnitts | Beginn: ca. 60 Min nach Ende des 3. Abschnitts

Ausschreibung

Ergebnis VfL Gladbeck 1921 e.V.

Medaillenspiegel

Meldungen VfL Gladbeck 1921 e.V.

Meldeergebnis

Presse WAZ GLA 29.03.2017

Presse WAZ MH 31.03.2017

Protokoll

Protokoll (live)

Routenplaner

In den Vereinigten Staaten gehört die feierliche Verleihung der Trophäen für die Schwimmer/innen des Jahres zu den unangefochtenen Highlights. Auch in Deutschland lohnt es sich, noch einmal einen schwimmerischen Blick auf das vergangene Jahr zu werfen. Mit dem Großereignis der Olympischen Spiele in Rio de Jainero bot 2016 einen internationalen Wettbewerb, an dem die Leistungen der deutschen Athleten auf den Prüfstand gestellt und von der Öffentlichkeit mit Argusaugen beobachtet wurden. Trotz des Eindrucks, dass viele Erwartungen nicht erfüllt werden konnten, gab es dennoch und über das Jahr gesehen durchaus zu würdigende Erfolge aus Schwimmdeutschland. Aus diesem Grund suchen wir mit dieser Aktion die Schwimmer/innen des Jahres 2016.

Dabei soll in vier verschiedenen Kategorien das Schwimmjahr 2016 resümiert werden. Neben der/dem überragenden Schwimmer/in des Jahres vergessen wir dabei nicht weitere wichtige Kategorien: So suchen wir außerdem die/den Newcomer/in des Jahres und die/den Nachwuchsschwimmer/in des Jahres. Die Kriterien, nach denen die Auswahl eingegrenzt wurde, sind unten erläutert. Überschneidungen lassen sich dabei nicht vermeiden und nicht jede/r Athlet/in kann berücksichtigt werden. Eines ist daher sicher: Die Auswahl fiel nicht leicht. Als i-Tüpfelchen soll mit Hilfe von Schwimmdeutschland abschließend das Rennen des Jahres gekürt werden.

Abstimmungsmodus und Kriterien

In den nächsten Wochen kann auf der Facebook-Seite der Schwimm-DM oder am Ende dieser Meldung über das Facebook-Modul bis zum 15.03.2017 für die Favoriten abgestimmt werden. Die Abstimmung für alle Kategorien läuft parallel. Es kann pro Person nur einmal abgestimmt werden. Die Sieger werden bei den Deutschen Meisterschaften vom 15. bis 18. Juni 2017 geehrt. Unter allen Teilnehmern wird ein Überraschungsgewinn verlost*.

Hier geht es zur Sportlerwahl.

Quelle/Foto: DSV

Als starkes Kollektiv haben sich die Schwimmerinnen des VfL Gladbeck am vergangenen Wochenende präsentiert. Im Gelsenkirchener Zentralbad schwammen sie in der 2. Frauen Bundesliga West auf den ersten Platz – in der Gesamtwertung Zweiten Ligen Nord, Süd und West reichte es zu Rang vier. Trainer Harry Schulz blickt auf den erfolgreichen Wettkampf zurück.  

Harry Schulz, herzlichen Glückwunsch zum vierten Platz in der Gesamtwertung. Wie fällt Ihr Fazit aus?

Harry Schulz: Die Mannschaft hat bravourös gekämpft. Diese Zeiten habe ich von der Truppe noch nicht erwartet.

Woher kamen die Zweifel?

Wir haben das Training zu Beginn des Jahres etwas umgestellt, und mehr im Kraftraum gearbeitet. Da hat sich die Frage gestellt, wie die Schwimmerinnen damit zurechtkommen. In Luxemburg waren die Zeiten noch nicht so gut, nach einer Woche der Regeneration hat es jetzt aber gepasst und ich bin positiv überrascht.

Wer hat Ihnen in Gelsenkirchen besonders imponiert?

Mareike Ehring hat sich sehr stabil und konstant gezeigt, das hat mich gefreut. Aber auch Jessica Steiger ist schon wieder auf einem guten Niveau. Außerdem trägt das Training bei Marina Koop und Mara Verje Früchte.

Sie wollten „vorne mitschwimmen“. Das ist gelungen. Sind sie auch mit der erreichten Punktzahl zufrieden?

Im vergangenen Jahr kamen wir auf 15972 Punkte, ich hatte vor dem Wettkampf mit 16400 geliebäugelt. Das es jetzt 16675 geworden sind, ist sehr erfreulich. Vor allem wenn man bedenkt, dass wir mit Anna-Lena Pieczkowski eine starke Schwimmerin an die SG 13 verloren haben. Das musste die Mannschaft auffangen – zum Beispiel durch eine souveräne Vorstellung der erst 14-jährigen Mara Verje.

Die erste beiden Teams steigen in der 1. Bundesliga auf. Ihrem Team fehlten 229 Punkte zum Zweitplatzierten Potsdamer SV. Ist der Aufstieg in den kommenden Jahren realisierbar?

Wenn man bedenkt, dass uns mit Emma Ingendoh noch eine gute Schwimmerin gefehlt hat und neben Mara Verje noch zweite weitere junge Schwimmerinnen auf einem guten Weg sind, kann das durchaus ein Thema werden. Wir haben noch ein paar Athletinnen in der Hinterhand. Mal schauen, wie die Entwicklung verläuft.

Der Aufstieg ist also das erklärte Ziel?

Wenn es so kommt, gehen wir natürlich in die 1. Bundesliga und schauen, was uns dort erwartet. Die Ansprüche werden dann aber höher, statt zwei Durchgänge werden drei Durchgänge geschwommen. Dass es ein Unterschied ist sieht man schon daran, dass die SG Bayer, im vergangenen Jahr noch aufgestiegen, direkt wieder absteigt. Und außerdem ist Schwimmen immer noch ein Einzelsport. Da ist es mir wichtiger, dass sich Schwimmer für den DSV-Kader oder internationale Events qualifizieren. Den Mannschaftswettbewerben messe ich keine allzugroße Bedeutung bei.

Entsprechend richten Sie den Blick auch schon wieder nach vorne, oder?

Genau. In den kommenden Wochen stehen internationale Wettkämpfe und die Bezirksmeisterschaften an. Gerade für Edinburgh und Eindhoven sind schnelle Qualifikationszeiten gefordert. Das ist gut. Die Schwimmerinnen müssen gefordert werden und vielleicht auch mal eine Niederlage einstecken (lacht).

Quelle: waz.de – Maximilian Lazar/Foto: Michael Korte / FUNKE Foto Services

GLADBECK/GELSENKIRCHEN.   Die Schwimmerinnen des VfL Gladbeck haben in der Zweiten Liga West den ersten Platz erkämpft. Nur ein paar Punkte fehlten dem Team zum Aufstieg.

„Wir wollen vorne mitschwimmen.“ Das hatte Harry Schulz, der Trainer der Schwimmer des VfL Gladbeck, kürzlich bei einem Besuch in der WAZ Redaktion gesagt. Seine Aktiven haben das wortwörtlich verstanden und den Wettkampf in der Zweiten Frauen-Bundesliga West im Gelsenkirchener Zentralbad gewonnen. „Unser Team“, jubelte VfL-Sprecher Ralf Steiger, „war genial.“

Platz vier in der Gesamtwertung

Kann man wohl so sagen: Jessica Steiger, Lisa Ortberg, Nina Steiger, Marina Koop, Mareike Ehring, Carolin Theis und Mara Verje sammelten 16675 Punkte und verwiesen damit die zweite Mannschaft der SG Essen (16181) und den 1. Paderborner SC (15347) auf die Plätze zwei und drei.

In der Gesamtwertung der Zweiten Ligen Nord, Süd und West belegten die VfLerinnen hinter W98 Hannover (17408), dem Potsdamer SV (16904) und SC Wiesbaden (16756) den vierten Rang. Zur Erinnerung: Die beiden erstplatzierten Teams steigen in die Erste Liga auf. „Wir haben“, so Ralf Steiger, „den Sprung also nur um einen Wimpernschlag verpasst.“

Mara Verje überzeugt bei ihrem Zweitliga-Debüt

Ungeachtet dessen war im Lager des VfL Gladbeck niemand traurig. Warum auch? Dafür waren die gezeigten Leistungen viel zu gut. Die sieben Aktiven des VfL stellten in Gelsenkirchen nicht weniger als 14 persönliche Bestzeiten auf. „Wir hatten überhaupt keinen Ausfall“, stellte Ralf Steiger fest.

Hervorzuheben ist das Küken im VfL-Team: Mara Verje (Jg. 2003) gab ihr Zweitliga-Debüt. Entsprechend nervös ging sie an den Start. Im Wasser allerdings wusste Mara Verje zu überzeugen. Bei ihren drei Starts stellte sie drei persönliche Bestzeiten auf, über 400 Meter Lagen knackte sie ihren Hausrekord um sage und schreibe zehn Sekunden. 5:20,55 Minuten stehen nun für die junge VfL-erin zu Buche.

Jessica Steiger und Mareike Ehring werden Erste

Erste Plätze in ihren Rennen belegten Jessica Steiger (200m Freistil, 200m Lagen, 100 und 200m Brust), und Mareike Ehring (100m Schmetterling).

Quelle: waz.de/Foto: Peter Kuhne

 

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