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VfL-Schwimmerin Michelle Klomfaß (Jg. 1996) präsentierte sich bei den Bezirksmeisterschaften in guter Verfassung. Sie gewann in der offenen und in ihrer Jahrgangsklasse 5 x Gold, 1 x Silber und 2 x Bronze. Aber nicht nur mit den Vorstellungen von Michelle Klomfaß waren die VfL-Trainer Marie Redzinski, Lisa Grasedieck und Waldemar Götze zufrieden. „Das war ein mehr als ein gelungener Saisonabschluss“, kommentierte Götze und er hatte dabei nicht nur die älteren, sondern gerade die jüngeren Schwimmer im Blick.

Radtke überzeugt
So sicherte sich Yvonne Klomfaß (Jg. ‘94) über 100 m Schmetterling in 1:09,83 Min. ebenso wie über 200 m Schmetterling in 2:37,27 Min. jeweils den obersten Podestplatz in der offenen Klasse. Platz zwei über 50 m Schmetterling in 00:30,90 Min. bedeuteten einen weiteren vorderen Rang in der offenen Klasse. Am Ende der Titelkämpfe standen insgesamt drei goldene und vier silberne Medaillen in Alters- und offener Klasse für Yvonne Klomfaß zu Buche.

Einen starken Wettkampf bot im Marler Freibad auch Anthony Radtke (‘98). Mit Zeiten von 2:52,77 Min. über 200 m Schmetterling und 2:46,36 Min. über 200 m Rücken konnte ihm kein Konkurrent bei den Titelkämpfen auf Bezirksebene Gold streitig machen. Bronze gab’s außerdem über 100 m Rücken (1:21,16 Min.) und 100 m Schmetterling (1:18,76 Min.). Bei dem Medaillenregen geriet es fast zur Nebensache, dass Radtke über alle Strecken persönliche Bestzeiten schwamm.

Mit starken Leistungen ließen auch die jüngsten Talente des VfL Gladbeck aufhorchen. Marina Koop (‘00) belegte über 100 m (1:41,12 Min.) und 200 m Brust (3:28,12 Min.) zweimal Platz eins. Bronze gewann sie dreimal – über 100 m Rücken (1:36,43 Min.), 200 m Freistil (2:59,65 Min.) und 200 m Lagen (3:16,15 Min.).

Lara Pillokat (‘99) wurde über 200 m Burst Erste. Ihre Zeit: 3:16,50 Minuten. Laura Holzwarth (‘99) gelang es über 200 m Rücken in 3:07,96 min. erstmals bei Bezirksmeisterschaften Edelmetall zu gewinnen. Gerhard Heinrich (‘00) bewies mit 3:28,11 Min. über 200 m Brust und Rang zwei, dass mit ihm zukünftig zu rechnen ist. Über 100 m Schmetterling (1:37,42 Min.) und 200 m Rücken (3:04,86 Min.) sprang außerdem noch zweimal der dritte Podestplatz für ihn heraus.

Leonie Heinrichs (‘96) freute sich über einen dritten Rang in ihrem Jahrgang, den sie sich in 3:05,57 Min. über 200 m Schmetterling erkämpft hatte. Philipp Dronia (‘94) gewann Gold über 200 m Rücken. Er benötigte dafür 2:30,20 Minuten. Silber für die heimische Vitrine gab es zudem für 2:32,07 Min. über 200 m Lagen sowie über 100 m Rücken (1:11,57 Min.).

Ebenfalls Edelmetall gewannen die VfLer Nour-Lucie Lehmbrock (‘98/Silber), Johanna Redzinski (‘96/ zweimal Bronze), Rebecca Armborst (‘97/Bronze) und Jean-Paul Klomfaß (‘98/zweimal Bronze). Gute Platzierungen erreichten noch Ilka do Paco Verhoeven, Varol Gamze, Anna Stember, Lena Giebe und Lena Heinrichs.

Quelle: WAZ

Im Hinterkopf hat sie 2012, die Teilnahme an den Olympischen Spielen. „Aber wer träumt davon nicht“, sagt VfL-Schwimmerin Jessica Steiger, die jetzt bei der DM in ihrem Jahrgang zweimal Gold und sechsmal Edelmetall gewann.

Während die Spiele ein Traum sind, der die 18-Jährige antreibt, setzt sie sich für die nächste Zeit keine konkreten sportlichen Ziele: „Ich möchte Bestzeiten schwimmen.“ Ansonsten, so Jessica Steiger, verfolge sie keine Ziele. Ihre Begründung: „Wenn man etwas plant, geht es meistens in die Hose.“

Zweimal Gold
Mit dieser Einstellung ist Jessica Steiger zuletzt sehr gut gefahren. Vor den nationalen Titelkämpfen in der Hauptstadt sprachen sie und ihre Mutter und Trainerin Sandra Steiger nicht von Medaillen, sondern lediglich davon, vielleicht in der offenen Klasse ein A-Finale zu erreichen. Das Ergebnis ist bekannt: Die VfL-Schwimmerin, die 2004 erstmals an Deutschen teilnahm, fischte sich in Berlin Gold über 100 und 200 m Brust, Silber über 50 m Brust und 400 m Lagen sowie Bronze über 50 m Rücken und 200 m Lagen aus dem Wasser des Schwimm- und Sprungstadions des Europasportparks. Außerdem qualifizierte sie sich für drei A-Finals (100, 200 m Brust, 400 m Lagen) und schwamm einige persönliche Bestzeiten.

Eine herausragende Bilanz, vor allem, wenn man bedenkt, dass Jessica Steiger im Vergleich zur Konkurrenz viel weniger trainieren konnte. Auf die frühen Einheiten vor der Schule musste sie wegen der Schließung des Hallenbades verzichten, deshalb trainierte sie in der Woche „nur“ sechsmal. Andere Aktive wie ihre Rivalin und Freundin Theresa Michalak aus Halle an der Saale beispielsweise kamen und kommen auf elf- bis zwölf Trainingseinheiten. Wäre Jessica Steiger bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin möglicherweise noch erfolgreicher gewesen, wenn sie nicht auf das Frühtraining hätte verzichten müssen? „Ich denke“, antwortet Gladbecks derzeit beste Schwimmerin, „ich hätte noch mehr Potenzial gehabt.“

Dass sie sich über 200 m Brust eine Wirbelverletzung zuzog, machte die Sache auch nicht gerade einfacher. Jessica Steiger biss aber tapfer auf die Zähne und kämpfte mit Herz und Hingabe. Belohnt wurde die VfL-Aktive mit Gold und einer persönlichen Bestzeit (2:36,32 Min.), die sie später im A-Finale der offenen Klasse sogar nochmals toppte (2:34,31 Min.).

Berlin war der Höhepunkt der Saison, jetzt ist erst einmal Pause. In den nächsten drei Wochen will Jessica Steiger um das Freibad einen Bogen machen. Ganz ohne Sport geht’s aber nicht. „Ich werde vielleicht joggen oder mit einer Freundin ein Fitnessstudio besuchen. Vielleicht werde ich auch ein bisschen Tennis spielen“, sagt sie. Danach kehrt sie ins Training zurück, weil schon wieder neue Herausforderungen warten: die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften vom 11. bis zum 14. November in der Wuppertaler Schwimmoper etwa.

Und schließlich ist da noch dieser Traum, der Jessica Steiger antreibt . . . 2012, die Olympischen Spiele von London.

Quelle: WAZ – Thomas Dieckhoff

Mit persönlichen Bestzeiten über 100 und 200 m Brust in den offenen A-Finals beendete Jessica Steiger die 122. Deutschen Meisterschaften im Schwimmen erfolgreich. Die Aktive des VfL Gladbeck sammelte bei den Titelkämpfen in Berlin in ihrem Jahrgang zwei Gold-, zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen.

Jessica Steigers letzter Start bei den Deutschen am Sonntag kostete noch einmal richtig Kraft, weil sich auf den letzten 50 Metern ihre Wirbelverletzung doch wieder bemerkbar machte. Die Gladbeckerin biss aber auf die Zähne und kämpfte sich auf Rang sechs vor. Noch wertvoller: Sie schlug nach 2:34,31 Min. am Beckenrand an und verbesserte damit ihre persönliche Bestzeit um zwei Sekunden. Einen Tag zuvor hatte sie im A-Finale über 100 m Brust gleichfalls ihre Bestmarke geknackt: 1:12,04 Min. bedeuteten den siebten Rang für die VfL-Schwimmerin.

Jessica Steiger bedankte sich nach den Deutschen besonders bei dem Physiotherapeuten Frank Jablonski, der sich um sie und ihren Vereinskameraden Christopher Huber gekümmert hat. Dabei hatte Jablonski Urlaub. Weil er aber dem Leistungssport verbunden ist – er war früher Mehrkämpfer – fuhr er zur Unterstützung der kleinen VfL-Gruppe mit nach Berlin. Dort hat er im vergangenen Jahr bereits Usain Bolt, den jamaikanischen Weltklassesprinter, bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft betreut. „Er hat uns“, sagte Jessica Steiger, „super behandelt und mit dazu beigetragen, dass wir beide unsere Leistungen so abrufen konnten.“

Quelle: WAZ – Thomas Dieckhoff

Jessica Steiger hat schon wieder zugeschlagen: Am dritten Tag der 122. Deutschen Meisterschaften gewann die Schwimmerin des VfL Gladbeck im Jahrgang 1992 die Goldmedaille über 200 m Brust. Damit hat die 18 Jahre junge Schwimmerin bei den nationalen Titelkämpfen in Berlin bereits zweimal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze geholt.

Berlin, Deutsche Meisterschaften im Schwimmen, Freitag, 2. Juli: Das war der Tag, auf den sich Jessica Steiger am meisten gefreut hat. Gefreut, weil bei den Titelkämpfen an diesem Tag der Vorlauf über ihre Haupt- und Lieblingsstrecke 200 m Brust anstand. „Aber das war auch der Tag, vor dem ich am meisten Respekt hatte“, verriet Jessica Steiger später. Im Nachhinein erwies sich das als vollkommen unbegründet.

„Jessica begann ihr Rennen sehr ambitioniert“, so Trainerin und Mutter Sandra Steiger. Am Ende stand nicht nur eine persönliche Bestzeit von 2:36,32 Min. zu Buche, sondern auch der erste Platz im Jahrgang 1992. Das war Goldmedaille Nummer zwei bei den Titelkämpfen für Gladbecks beste Schwimmerin.

„Auf den letzten 50 Metern taten mir meine Beine richtig weh“, so Jessica nach ihrem Rennen. „Ein Physio hat festgestellt, dass sich ein Wirbel leicht verdreht hat. Ich hoffe, er hält in meinen kommenden Finals.“

Ebenfalls an den Start ging am Freitag Jessica Steigers Vereinskollege Christopher Huber. Über 200 m Rücken hatte er sich für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. „Ich wollte trotz meiner krankheitsbedingt recht schwierigen Vorbereitung auf jeden Fall starten“, so Huber. Angesichts der „Vorgeschichte“ waren die 2:17,06 Min. für den VfL-er ordentlich. „Die Zeit war im Rahmen meiner und der Vorstellungen der Trainer“, so Huber.

Am gestrigen Nachmittag gewann Jessica Steiger auch noch das B-Finale der offenen Klasse über 50 m Brust. „Die Qualifikationszeit, die gleichzeitig auch die Silbermedaille im Jahrgang bedeutete, schwamm Jessica über eine Strecke, die sie nie zuvor auf einem wichtigen Wettkampf geschwommen ist. Sie hatte einfach einmal Lust dazu und so haben wir dafür gemeldet. Der Erfolg gab ihr Recht“, so Sandra Steiger.

Quelle: WAZ

Drei Starts, drei Medaillen – Jessica Steiger wusste auch am zweiten Wettkampftag der 122. Deutschen Meisterschaften im Schwimmen zu überzeugen. Die 18 Jahre junge Aktive des VfL Gladbeck musste aus zeitlichen Gründen wohl oder übel sogar das A-Finale über 400 m Lagen absagen.

„Jessi hätte ansonsten innerhalb von 15 Minuten dreimal an den Start gehen müssen“, so ihr Vater und VfL-Sprecher Ralf Steiger. Nachdem die Gladbecker Top-Schwimmerin am Vormittag im Jahrgang 1992 bereits über 400 m Lagen die Silbermedaille gewonnen hatte, legte sie am Nachmittag noch zweimal nach: Platz drei über 50 m Rücken, Platz zwei über 50 m Brust. Macht nach zwei Wettkampftagen einmal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze. Eine bemerkenswerte Ausbeute!

Vor allem mit dem zweiten Rang über 50 m Brust war nicht zu rechnen gewesen, weil Jessica Steiger bei Wettkämpfen eigentlich nicht über 50 m Brust an den Start geht. In Berlin stellte sie sich der nationalen Konkurrenz in ihrem Jahrgang – und belegte hinter Vanessa Haupert (SV Wacker Burghausen, 00:33,23 Min.) in 00:33,65 Min. den zweiten Platz.

Unerwartet war auch Jessica Steigers zweiter Platz über 400 m Lagen. In 4:57,30 Min. musste sich die VfL-Schwimmerin lediglich Theresa Michalak (SV Halle/S., 4:52,95 Min.) geschlagen geben. Sehen lassen konnte sich auch die Zeit der Gladbeckerin über 50 m Rücken. Sie schlug nach 00:30,72 Min. am Beckenrand an.

Quelle: WAZ – Thomas Dieckhoff


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