Archiv

Gladbeck.   Jessica Steiger (VfL Gladbeck) gehört nun offiziell dem B-Kader des Deutschen Schwimmverbandes an und damit der Nationalmannschaft.

Gladbecks Topschwimmerin Jessica Steiger gehört ab sofort offiziell dem B-Kader des Deutschen Schwimmverbandes (DSV) und damit der Nationalmannschaft an. Die 24-Jährige wurde, nachdem sie entsprechende Normzeiten erfüllt und sie sich bei den nationalen Titelkämpfen in Berlin im vergangenen Mai Gold über 200m Brust gesichert hat, jetzt erstmals in den Kreis der Top-Schwimmerinnen aufgenommen.

Kürzlich erhielt das Mitglied des VfL Gladbeck vom DSV einen Brief, in dem sie über ihre Aufnahme in den B-Kader, aber auch über die Pflichten in Kenntnis gesetzt wurde, die sie nun zu erfüllen hat. So muss Jessica Steiger, um den Anti-Doping-Programm gerecht zu werden, stets angeben, wo sie sich aufhält. „Man kann jederzeit überprüft werden“, sagt die Spitzenschwimmerin des VfL. Darüber hinaus muss sie nun regelmäßig Trainingsdokumentationen an den Verband schicken. Zweimal im Jahr nimmt die Teilnehmerin an den Europameisterschaften von 2016 in London zudem an einer Leistungsdiagnostik in Hamburg teil.

Derweil bereitet sich Jessica Steiger längst auf die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften vor, die vom 17. bis zum 20. November in Berlin ausgetragen werden. Obwohl sie „ein ganz neues Training“ absolviert, zu dem mehr Krafteinheiten gehören, und nun abgewartet werden muss, wie sie darauf reagiert, möchte die Gladbeckerin bei der DM erneut Edelmetall holen. „Es wäre schön, wenn ich dieses Mal eine Medaille mit einer anderen Farbe als Bronze gewinnen könnte“, sagt Jessica Steiger und lacht. Zur Erinnerung: Im vergangenen Jahr, bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in der Wuppertaler Schwimmoper, errang sie Bronze über 50m Schmetterling und über 200m Brust.

Erfolgreichstes Jahr der Karriere
Die Chancen, sich für die Kurzbahn-Weltmeisterschaft zu qualifizieren, die im Dezember im kanadischen Windsor über die Bühne gehen, hält Jessica Steiger für verschwindend gering: „Ich müsste den Deutschen Rekord um über eine Sekunde verbessern, um die Normzeit zu erfüllen.“ Das sei, sagt die Gladbeckerin, schon ein wenig demotivierend. Sie werde sich daher auch gar nicht an dieser Norm orientieren. „Ich versuche, so schnell zu schwimmen, wie ich kann“, sagt sie.

Jessica Steiger kann, wie auch immer die Kurzbahn-DM verlaufen wird, auf ihr bisher erfolgreichstes Sportjahr zurückblicken. Höhepunkte für sie waren der Gewinn des nationalen Titels über 200m Brust in Berlin sowie die Teilnahme an den Europameisterschaften von London, wo sie über 200m Brust das Halbfinale erreichte. Außerdem wusste die Gladbeckerin Ende August beim Kurzbahn-Weltcup in Berlin zu überzeugen – das beweisen der vierte Platz über 200m Brust, zwei neunte Ränge über 50 bzw. 100m Brust sowie zwei zehnte Plätze über 50m Freistil und Schmetterling.

Thomas Dieckhoff

Quelle: derwesten.de/Foto: Ralf Steiger

„Der Fleiß im Trainingslager hat sich deutlich für unsere Jüngsten ausgezahlt“, so der Trainer nicht ganz ohne Stolz.

Die wohl beeindruckendste Vorstellung bot Ole Mense (2007). Bei seinen Starts schwamm er ausschließlich neue persönliche Bestzeiten. Nach seinen 200m Rücken schlug er in 03:17,51 min. in neuer Bestzeit an und wurde dafür mit Gold belohnt. Bestzeiten gab es ebenfalls für 01:35,66 min. auf 100m Rücken und damit Silber, 200m Freistil in 03:06,89 min. und ebenfalls Silber sowie über 100m Freistil in 01:25,51 min. und einem vierten Platz.

Auch Menses Altersklassenkamerad Jannik Neustern durfte sich über Edelmetall freuen. Es gab für ihn in neuer Bestzeit von 03:22,87 min. auf der Lage 200m Freistil bronzenes Edelmetall. Auch auf seinen weiteren Strecken 50m, 100m Freistil sowie 100m Rücken erntete Neustern ausschließlich neue Bestzeiten.

Auf Beutefang

Fette Beute fischte Jolina Wolff (2005) aus dem Reckling-häuser Nass. Das Nachwuchstalent gewann die Goldmedaille in ihrem Jahrgang in persönlicher Bestzeit über 200m Rücken in 02:44,44 min.. Ihren Medaillensatz vervollständigen konnte sie mit jeweils Silber über 200m Freistil (02:30,58 min./pers. Bz.) und 400m Freistil sowie Bronze über 200m Schmetterling.

Aurora Challier (2005) fischte sich Bronze über 200m Rücken in neuer Bestzeit von 02:50,65 min. aus dem Becken. Abrunden konnte sie ihr Programm mit neuen Bestzeiten auf 100m Freistil, 100m Rücken und 100m Schmetterling.

Mit ausschließlichen Bestzeiten überzeugte ihre Altersklassenkollegin Lina Neustern ihren Trainer. Diese schwamm sie über 100m und 200m Freistil,  100m und 200m Rücken sowie über 100m Brust.

Cinja Overbeck, ebenfalls Jahrgang 2005 brachte verdient vier neue, persönliche Bestzeiten mit nach Gladbeck zurück. In 03:29,49 min verpasste sie auf 200m Schmetterling nur ganz knapp Bronze und es gab einen hervorragenden vierten Rang. Bestzeit gab´s ebenfalls über 100m Schmetterling sowie 200m Brust und 100m Freistil.

Yamina Peters (2005) verbesserte gegenüber der letzten Saison über alle ihre Strecken die Wettkampfzeiten auf 100m und 200m Rücken, 100m und 200m Freistil sowie 100m Schmetterling.

„Ich bin stolz auf unseren Nachwuchs“, urteilte Trainer Waldemar Götze.

Quelle: Schwimmabteilung/Foto: Ralf Steiger

Gladbeck/Recklinghausen.   Die Schwimmer des VfL Gladbeck überzeugten beim 5. Recklinghäuser Kurz- und Mittelstreckenmeeting mit guten Leistungen.

Härtest bestanden. Die Schwimmer des VfL Gladbeck schnitten beim 5. Recklinghäuser Kurz- und Mittelstreckenmeeting überaus erfolgreich ab, obwohl sie kurz zuvor im Training noch einen kraftraubenden 5000-Meter-Test absolviert hatten. „Es ging für unsere Aktiven darum, Wettkampfhärte zu erlangen“, sagte Sandra Steiger, Trainerin des VfL Gladbeck.

Ihre älteste Tochter, Jessica Steiger, stellte sich in Recklinghausen nicht weniger als zehnmal der Konkurrenz. Die erwies sich gegen die EM-Teilnehmerin als chancenlos. Jessica Steiger gewann jeweils in ansprechenden Zeiten über 50m Brust, Freistil, Schmetterling, über 100m Brust, Freistil, Lagen, Schmetterling sowie über 200m Brust, Freistil und Lagen.

Zugang mit drei Bestzeiten
Marina Koop (Jg. 2000) wies gute Frühform nach und glänzte über 100m Lagen mit einer persönlichen Bestzeit (pB) von 01:08,97 Min. und Platz eins. Auch über 100m und 200m Brust sowie über 200m Lagen erreichte sie jeweils den ersten Rang. Zudem sicherte sich Koop noch über 100m Schmetterling Silber. „Marina hat gut umgesetzt, was wir im Training angegangen sind. Das stimmt uns hoffnungsfroh im Hinblick auf die NRW- und auf die Kurzbahn-DM“, so Trainer Harry Schulz.

Ebenfalls starke Leistungen bot Mareike Ehring (2001). Sie gewann über 200m Rücken (2:20,08/pB), 100m Schmetterling, 200m Schmetterling (2:19,70/pB), 100m Freistil (00:57,80/pB) und über 200m Freistil (2:05,82/pB). Silber gab’s über 50m Schmetterling (pB) und 50m Freistil.

Christopher Theis ließ nichts anbrennen. Er siegte über 400m Lagen (04:42,41/pB), 100m und 200m Rücken, 100m, 200m sowie über 400m Freistil.

Mara Verjé (2003) kletterte sechsmal auf den Startblock und stellte sechs Bestzeiten auf. Sie holte dreimal Gold und einmal Silber. Marie-Louise Möller (2003) freute sich über Gold, zwei zweite Plätze und einen dritten Rang. Sie machte mit insgesamt fünf persönlichen Bestzeiten auf sich aufmerksam.

VfL-Zugang Felix Brömmelhaus (2004) schwamm auf Anhieb drei persönliche Bestzeiten. Mit diesen sicherte er sich Platz eins über 200m Freistil (02:26,66), Platz zwei über 100m Rücken (01:15,35) und Platz drei über 100m Freistil (01:07,24).

Carolin Theis (2002) belegte über 100m und 200m Freistil sowie über 100m und 200m Brust jeweils Rang zwei. In Bestzeit von 01:10,95 über 100m Rücken schwamm sie zu Bronze. Auch über 50m Brust sprang für sie eine Bestzeit heraus. Ilka do Paco Verhoeven (2000) holte Gold über 400m Lagen, Silber über 100m Brust (01:18,17/pB) und jeweils Bronze über 200m Schmetterling (02:50,89/pB) und 200m Brust stellten sie überaus zufrieden.

Nina Steiger (1997) fischte sich Gold über 400m Freistil, Silber über 200m Schmetterling und Bronze über 100m Schmetterling aus dem Becken. Lisa Ortberg (1997) belegte über 100 und 200m Rücken jeweils den ersten Platz, über 100m Schmetterling landete sie auf Rang zwei.

Drei dritte Plätze gab’s für Björn Maue (1999) – und zwar über 200m und 400m Freistil sowie über 100m Rücken. Jason Dickmann (2001) wurde über 100m Schmetterling und Freistil jeweils Dritter. Emma Ingendoh holte noch Silber über 100m Schmetterling.

Redaktion Gladbeck
Quelle: derwesten.de/Foto: Ralf Steiger

Gladbeck.   Unternehmer Adi Raible („Adis Sportstube“) und die WAZ suchen einmal mehr die Gladbecker Sportler des Jahres.

WAZ-Leserinnen und Leser aufgepasst: Der Unternehmer Adi Raible („Adis Sportstube“) und die WAZ suchen einmal mehr die Gladbecker Sportler des Jahres. Anders als in den vergangenen Jahren werden die Sieger und die Nominierten der Wahl nicht in der Stadthalle, sondern Ende Januar 2017 in der WAZ-Redaktion an der Horster Straße 10 ausgezeichnet.

Sie, liebe Leserinnen und Leser entscheiden, wer Gladbecks Beste sind: Verraten Sie uns die Namen von Gladbecker Sportlerinnen, Sportlern, Mannschaften, Trainern, Betreuern, Funktionären und Schieds-/Kampfrichtern, die es verdient haben, geehrt zu werden. Ob Hobby- oder Leistungssportler, ob Sportler mit Handicap, ob Aktiver oder ehrenamtlich Engagierter – nennen Sie uns bis zum 15. Dezember Ihre persönlichen Favoriten. Die WAZ-Redaktion Gladbeck sammelt alle Vorschläge und übergibt sie einer Jury unter Regie von Redaktionsleiterin Maria Lüning-Heyenrath. Diese trifft aus den Vorschlägen eine Vorauswahl – und dann kann die Wahl ab dem 1. Januar beginnen.

Gesucht werden Gladbecks Beste in den Kategorien Sportlerin, Sportler, Mannschaft und Trainer/Betreuer/Funktionär/Schiedsrichter. Vorschläge können ab sofort der WAZ-Redaktion mitgeteilt werden – per E-Mail an die redaktion.gladbeck@waz.de oder per Post an WAZ Gladbeck, Horster Str. 10, 45964 Gladbeck.

Um Ihnen bei der Entscheidung, wer nominiert werden könnte, ein wenig behilflich zu sein, stellen wir in den nächsten Tagen und Wochen Aktive vor, die in 2016 bereits für positive Schlagzeilen gesorgt haben. Heute erinnern wir an die tollen Erfolge von Bobanschieberin Annika Drazek, Schwimmerin Jessica Steiger und Golfspielerin Caroline Masson.

Annika Drazek
Mitte Februar gewann Annika Drazek mit Pilotin Anja Schneiderheinze (Erfurt) im Zweierbob die Goldmedaille. Es war der erste Titel in einer Wintersportart, der nach Gladbeck gegangen ist. Drazek, seit vielen Jahren Mitglied im TV 12, hatte auf der Bahn in Innsbruck-Igls in den vier Läufen jeweils mit für die Startbestzeit gesorgt, in drei Läufen machte Pilotin Anja Schneiderheinze jeweils eine Laufbestzeit daraus. Schneiderheinze/Drazek holten den WM-Titel mit 33 Hundertsel Vorsprung vor Kaillie Humphries (Kanada) und Elana Meyers Taylor (USA). Es war einiges zusammengekommen bei diesem Titelgewinn, und ein großer Teil gehörte Annika Drazek. „Anni war unglaublich, das war der feine Unterschied. Ich habe dann in der Bahn mein Bestes gegeben“, so Pilotin Anja Schneiderheinze.

Jessica Steiger
Anfang Mai schlug bei den Deutschen Schwimm-Meisterschaften im Schwimmen die Stunde von Jessica Steiger. Das Aushängeschild des VfL sicherte sich in Berlin über 200 Meter die Goldmedaille in 2:27,97 Minuten. Steiger jubelte, obwohl sie nicht 100-prozentig zufrieden war, weil sie ihre Bestmarke verfehlt hatte: „Ich hätte mir eine bessere Zeit erhofft. Als Sportler denkt man perfektionistisch.“ VfL-Trainer Harry Schulz sagte: „Ich bin stolz darauf, dass ich eine Deutsche Meisterin geformt habe.“ Die Zeit sei als Weltniveau einzustufen, womit Jessica Steiger zu den besten 25 Schwimmerinnen gehöre. „Jessica hat so hart trainiert und so viel geopfert – das musste jetzt auch mal belohnt werden.“ Belohnt wurde Steiger zudem mit der Nominierung für die Europameisterschaft in London, wo sie über 200m Brust das Halbfinale erreichte.

Caroline Masson
Für Profigolferin Caroline Masson ging im August ein Traum in Erfüllung. Die Gladbeckerin startete bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. „Ich bin sehr stolz mit all den tollen Athleten der anderen Sportarten ein Teil dieses Events zu sein“, sagte Masson nach ihrer offiziellen Nominierung. Und weiter: „Bei so einem Weltereignis für mein Land starten zu können, ist ein toller Lohn für all die Anstrengungen.“ Bei dem Turnier im Zeichen der fünf Ringe landete sie schließlich auf dem geteilten 21. Platz. Besser, viel besser machte sie es danach im kanadischen Cambridge. Die Gladbeckerin sicherte sich Anfang September ihren ersten Sieg auf der US-Tour. Masson kommentierte: „Es ist kaum zu glauben, ehrlich.“ Die Gladbeckerin war erst die dritte Deutsche, die ein Turnier auf der US-Tour gewinnen konnte.

Thomas Dieckhoff

Quelle: derwesten.de/Foto: Mengedoht

Folgende Schwimmer des VfL Gladbeck 1921 e.V. wurden in die folgenden Kader berufen:

Anschlusskader des SV NRW:  Mareike Ehring (Jg. 2001), Christopher Theis (Jg. 1999)

Bezirksanschlusskader des Schwimmbezirks Nordwestfalen: Marina Koop (Jg. 2000), Björn Maue (Jg. 1999), Carolin Theis (Jg. 2002)

Das Team des VfL Gladbeck 1921 e.V. beglückwünscht die Schwimmer und Schwimmerinnen zu ihrer Berufung in die Kader.


Volltextsuche

Archive

Twitter-Feed

Finde heraus, was gerade auf Twitter passiert! Aktuelle Nachrichten aus dem Verein findest Du bei #vflgladbeck:


© 2018 VfL Gladbeck 1921 e.V.