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Gladbeck.   2016 war für Schwimmerin Jessica Steiger (VfL Gladbeck) das bisher erfolgreichste ihrer Karriere. Es gab dreimal DM-Gold – und eine tolle Reise.

Berlin, 8. Mai. VfL-Schwimmerin Jessica Steiger gewann bei den Deutschen Meisterschaften Gold über 200 Meter Brust. Und das war nur der erste Erfolg für die Gladbeckerin in 2016, die kurz darauf bei der EM für Deutschland an den Start ging und schließlich noch im Herbst zwei Titel bei den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften abräumte.

Wettkampfanzug reißt

Verzweiflung und Freude lagen an diesem 8. Mai dicht beieinander in der Schwimmhalle im Berliner Europa-Sportpark. Doch am Ende siegte die Freude: Jessica Steiger wurde bei den Damen Erste im Brustschwimmen über 200 Meter. „Erst habe ich vor Verzweiflung geweint, später vor Freude“, fasste Jessica Steiger ihr persönliches Wechselbad der Gefühle zusammen.

Was war passiert? Es begann mit einem Missgeschick: Als sich die Schwimmerin morgens vor dem Start der Vorläufe ihren Wettkampfanzug überstreifte, zerriss dieser. „Die Anzüge sind supereng“, berichtet Steiger. „Ich habe zwar lange Fingernägel, trage aber beim Umziehen immer extra Handschuhe.“

Teamkameradin Marina Koop beschafft Ersatzanzug

Gut, dass Teamkameradin Marina Koop zugegen war. Diese konnte schnell einen Ersatzanzug beschaffen. Doch plötzlich bemerkte Steiger, dass Blut an ihrem Bein herunterlief. „Wie sich herausstellte, hatte ich mir ein Muttermal an der Hüfte abgesäbelt“, so die Gladbeckerin, die geschockt war und zunächst nicht wusste, was sie tun sollte. Kurzerhand klebte sie sich ein Pflaster darüber und ging an den Start.

Auch mittags im Hotel wollte die Blutung einfach nicht stoppen. Nach Rücksprache mit einem Arzt entschlossen sich Steiger und Trainerteam dazu, die Wunde abermals zu überkleben und beim Finale zu starten. Auch wenn sich Jessica kaum warmschwimmen konnte. Der Rest der Geschichte ist bekannt: Nach 2:27,97 Minuten schlug die Gladbeckerin als Erste an.

Bei der EM schwimmt Jessica Steiger ins Halbfinale

Nur ein paar Tage später startete Jessica Steiger bei den Europameisterschaften in London. Sie erreichte über 200m Brust das Halbfinale. In der Endabrechnung landete sie auf dem 16. Platz.

Bei der Kurzbahn-DM im November überzeugte Jessica Steiger erneut. Sie sicherte sich sowohl über 100 als auch über 200m Brust jeweils den Titel. Siegbert Busch, der Vorsitzende des VfL, freute sich mit der Athletin: „Wir sind stolz auf Jessica. Ihr Fleiß und Einsatz zahlen sich aus.“

Quelle: waz.de/Foto: Ralf Steiger

Die traditionelle Jahresabschlussfeier mit Grünkohlessen fiel nach mehr als dreieinhalb Jahrzehnten aus. Stattdessen lädt der Stadtsportverband (SSV) nun Vereinsvertreter, Sportpolitiker und Freunde des Gladbecker Sports zu einem Neujahrsempfang. Er findet statt am Samstag, 14. Januar, 11 Uhr, in der Alten Post an der Humboldtstraße.

Die traditionelle Jahresabschlussfeier mit Grünkohlessen fiel nach mehr als dreieinhalb Jahrzehnten aus. Stattdessen lädt der Stadtsportverband (SSV) nun Vereinsvertreter, Sportpolitiker und Freunde des Gladbecker Sports zu einem Neujahrsempfang. Er findet statt am Samstag, 14. Januar, 11 Uhr, in der Alten Post an der Humboldtstraße.

Gesprächsstoff gibt es reichlich

In locker Runde, so heißt es in der von den Vorsitzenden Hartmut Knappmann, Hermann Flemming, Christa Oehmke und Helmut Osthoff unterzeichneten Einladung des Stadtsportverbandes, könnten sich die Vertreter der Sportfamilie austauschen.

Gesprächsstoff gibt es reichlich, das Jahr 2016 verlief aus Sicht des Gladbecker Sports schließlich überaus erfolgreich. Erinnert sei nur an den Gewinn des Weltmeister-Titels im Zweierbob durch Annika Drazek, an die Olympia-Teilnahme der Golferin Caroline Masson oder an Jessica Steigers Gewinn von nicht weniger als drei Deutschen Meistertiteln im Schwimmen. In den Ballsportarten gaben in 2016 einmal mehr die Volleyballerinnen des TV Gladbeck Giants (vierter Platz in der Zweiten Bundesliga Nord) und die Handballer des VfL Gladbeck (unglücklicher zweiter Platz in der Oberliga Westfalen) sportlich den Ton an.

Quelle: waz.de

Die Schwimmabteilung des VfL Gladbeck veranstaltet am Dienstag, 20. Dezember, ihre Weihnachtsfeier. Die Verantwortlichen, die Trainer und Aktiven können nicht nur auf einen erneut reibungslos verlaufenen Volksbank-Jugend-Schwimmcup zurückblicken, sondern insgesamt auf ein sehr erfolgreiches Jahr.

Die Schwimmabteilung des VfL Gladbeck veranstaltet am Dienstag, 20. Dezember, ihre Weihnachtsfeier. Die Verantwortlichen, die Trainer und Aktiven können nicht nur auf einen erneut reibungslos verlaufenen Volksbank-Jugend-Schwimmcup zurückblicken, sondern insgesamt auf ein sehr erfolgreiches Jahr.

Drei nationale Titel gingen in 2016 in Person von Topschwimmerin Jessica Steiger an den VfL, außerdem durfte die Gladbeckerin bei den Europameisterschaften in London antreten. Im vergangenen Monat, bei der Kurzbahn-DM in Berlin, kehrten die „Roten“ mit siebenmal Edelmetall im Gepäck zurück. Erfolgreich waren Jessica Steiger (Gold über 100 und 200m Brust, Silber über 50m Brust, Silber über 50m Schmetterling), Mareike Ehring (Silber über 50m Schmetterling in der Juniorenwertung, Silber über 100m Schmetterling in der Juniorenwertung) und Christopher Theis (Bronze über 800m Freistil in der Juniorenwertung).

Erfolge, die die drei Aktiven und das gesamte Team motivieren. Und deshalb beginnt für die Leistungsschwimmer auch gleich am Tag nach der Weihnachtsfeier erneut der Ernst des Sportlerlebens. „Spätestens ab Mittwoch wird wieder richtig hart gearbeitet“, so VfL-Cheftrainer Harry Schulz am Rande des Schwimmcups zur WAZ.

Training an den Feiertagen

Richtig hart gearbeitet, das ist nicht nur so dahingesagt. Fakt ist, dass Jessica Steiger etwa an Heiligabend frei hat, am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag aber schon wieder trainieren wird.

Die nächsten großen Titelkämpfe, sie kommen schließlich bestimmt . . .

Thomas Dieckhoff

Quelle: waz.de

GLADBECK.   Der VfL Gladbeck hat zum achten Male seinen Volksbank-Jugend-Schwimmcup ausgetragen. Warum etliche Aktive aus 21 Vereinen teilgenommen haben.

Diese Siegerehrung werden Kim Kristin Krüger (SG Mönchengladbach), Maya Brüntrup (SG Bayer) und Lokalmatadorin Mara Verje (VfL Gladbeck) bestimmt nicht so schnell vergessen. Das Toptrio über 200m Rücken des Jahrgangs 2003/2004 wurde nämlich von Hendrik Feldwehr, einem waschechten Olympioniken, ausgezeichnet.

Feldwehr war wie auch Daniela Schreiber Ehrengast bei der achten Auflage des Volksbank-Jugend-Schwimmcups des VfL Gladbeck im Hallenbad an der Bottroper Straße.

Feldwehr ist dreimaliger WM-Medaillengewinner

Foto: Michael Korte

Foto: Michael Korte

„Ich kann mich noch gut an meine ersten Schwimmfeste erinnern“, berichtete Feldwehr, der aus Bremerhaven stammt, seit 2008 für die SG Essen startet und auch in Essen heimisch geworden ist. „Bei uns in Bremerhaven gab’s Freiluft-Wettkämpfe, bei denen wir in Zelten übernachtet haben.“

Der x-malige Deutsche Meister und dreimalige WM-Medaillengewinner schaute am gestrigen Sonntag gerne in Gladbeck vorbei. Feldwehr hatte trainingsfrei, was lag also näher, als den Tag im Hallenbad an der Bottroper Straße zu verbringen?!

 

VfL-Aushängeschild Jessica Steiger geht an den Start

Ralf Steiger hatte Feldwehr mal bei Deutschen Meisterschaften angesprochen und ihn nach Gladbeck eingeladen. „Man sieht sich ja oft genug im Jahr“, so der Brustspezialist, der bei Olympia 2012 in London dabei gewesen ist.

Der VfL präsentierte bei seinem Meeting natürlich auch Aushängeschild Jessica Steiger. Allerdings stellte sich die dreimalige Deutsche Meisterin des Jahres 2016 nur ein paar Mal über 50-er Strecken der Konkurrenz.

VfL-Trainer Schulz hat keine Topleistungen erwartet

Auch der Fairness halber. Denn keine Aktive könnte beim Schwimmcup Steiger wohl das Wasser reichen. Überhaupt gingen die Gastgeber an beiden Veranstaltungstagen vergleichsweise entspannt an den Start.

„Wir haben zuletzt nur locker trainiert und vor allem an der Technik gefeilt“, verriet Harry Schulz, der Cheftrainer des VfL Gladbeck. „Deshalb haben wir schwimmerisch auch keine Höhepunkte erwartet. Erst ab der neuen Woche wird wieder hart gearbeitet.“

Gruppe aus Fürstenfeldbruck erstmals dabei

Ungeachtet dessen gingen die meisten Aktiven aus 21 Vereinen, darunter zum allerersten Male auch eine kleine Gruppe Schwimmer aus dem bayerischen Fürstenfeldbruck, die bereits am Freitag angereist war und zweimal in Gladbeck übernachtet hat, mit sehr viel Ehrgeiz in die Rennen.

Schließlich hatte der VfL wie in den Jahren zuvor etliche Prämien ausgelobt. Und falls es einmal nicht klappte mit einem angestrebten Gewinn, weil ein Konkurrent ein klein wenig schneller war, hatten die Gladbecker auch Trostpreise parat.

Gladbecker Wasser erweist sich wieder als schnell

Die verteilten beispielsweise Sandra Steiger, Mitglied des Trainerstabs des VfL Gladbeck , eine waschechte Olympionikin auch sie, und ihre beiden Töchter Jessica und Nina Steiger.

Ist das Wasser im Hallenbad an der Bottroper Straße eigentlich seinem guten Ruf auch bei der achten Auflage des Jugend-Schwimmcups gerecht geworden? „Ja“, betonte Ralf Steiger, „es hat sich, wenn ich mich bei den Nachbarvereinen so umhöre, gezeigt, dass unser Wasser wieder schnell war. Es sind offensichtlich viele Bestzeiten aufgestellt worden.“

Bayern wollen das nächste Mal mit Reisebus kommen

Weil’s in Gladbeck so schön war, das Wasser schnell, die Prämien wie die Preise der Tombola hochwertig, werden die Aktiven aus Fürstenfeldbruck – und bestimmt nicht nur sie – im nächsten Jahr wieder an der Bottroper Straße vorbeischauen. „Sie haben“, so berichtete Ralf Steiger, „angekündigt, mit einem großen Reisebus voller Athleten zu kommen.“

Thomas Dieckhoff

Quelle: waz.de/Foto: Michael Korte

 

GLADBECK.   Der VfL Gladbeck richtet den Volksbank-Jugend-Schwimmcup aus. Das Wasser im Hallenbad genießt aus einem bestimmten Grund einen sehr guten Ruf.

Ob es wieder einen Deutschen Rekord geben wird oder einen Altersklassenrekord, weiß natürlich noch niemand. Fest steht: Das schnelle Wasser im Gladbecker Hallenbad an der Bottroper Straße wartet am Samstag und Sonntag, 17./18. Dezember, einmal mehr auf viele Aktive aus Nah und Fern. Anlass ist der Volksbank-Jugend-Schwimmcup des VfL Gladbeck.

Bürgermeister Ulrich Roland (SPD), der als Schirmherr des Meetings fungiert, bezeichnet die Veranstaltung als „sportliches Highlight“ und als „ein absolutes und unverzichtbares Muss für jeden Schwimmer aus ganz Deutschland“. Während man sich, so Roland weiter, im Dezember anderswo auf ruhige und entspannte Feiertage freue, sei von besinnlicher Zeit beim VfL Gladbeck noch längst keine Rede.

Planungen laufen bereits seit dem Sommer

Das können Hans-Josef Dahlmann, der im VfL für die Leistungsschwimmer verantwortlich zeichnet, und Schwimmcup-Organisator Ralf Steiger nur unterschreiben. Seit dem Sommer sind sie mit den Planungen für „ihr“ Schwimmfest befasst.

„Glücklicherweise packen viele ehrenamtliche Helfer mit an“, so Steiger. „Ohne sie“, sagt Dahlmann, „würde es nicht die Veranstaltung werden, die wir alle so lieben.“ Dahlmann richtet zudem Dank an die Volksbank, den Namensgeber des Schwimmcups: „Ohne diese Unterstützung könnte ein solches Event nicht organisiert werden. Die Volksbank bekennt damit auch klar Farbe für die Region.“

Es gibt viele hochwertige Preise zu gewinnen

Der VfL hält am Konzept des Schwimmcups fest. Einmal mehr stehen unter anderem diverse Prämienläufe auf dem Programm, in denen der Nachwuchs hochwertige Preise (Handys, Coolpix-Kameras, Stereoanlagen, Fernseher, Kopfhörer usw.) gewinnen kann.

Für Zuschauer und Aktive wird eine Tombola ausgerichtet. Als Hauptpreis loben die VfLer ein Wochenende im Andel’s aus. Dabei handelt es sich um ein Vier-Sterne-Hotel in Berlin.

Viele Aktive gehen an den Start

„Unser Meeting“, sagt Ralf Steiger und lacht, „wird von vielen Schwimmern längst als Volksbank-Jugend-Geschenke-Schwimmcup bezeichnet.“ Weil das so ist und weil obendrein wie erwähnt das Gladbecker Wasser vergleichsweise schnell ist, werden einmal mehr etliche Aktive an den Start gehen.

Quelle: waz.de/Foto: Michael Korte

GLADBECK.   Der Unternehmer Adi Raible und die WAZ suchen Gladbecks beste Sportler des Jahres 2016. Dazu zählen auch Vereinsmitarbeiter und Trainer.

WAZ-Leserinnen und Leser aufgepasst: Der Unternehmer Adi Raible („Adis Sportstube“) und die WAZ suchen einmal mehr die Gladbecker Sportler des Jahres. Anders als in den vergangenen Jahren werden die Sieger und die Nominierten der Wahl nicht in der Mathias-Jacobs-Stadthalle, sondern Ende Januar 2017 in der WAZ-Redaktion an der Horster Straße 10 ausgezeichnet.

Vorschläge bis zum 18. Dezember einreichen

Sie, liebe Leserinnen und Leser, entscheiden, wer Gladbecks Beste sind: Verraten Sie uns per Mail (redaktion.gladbeck@waz.de) oder per Postkarte (WAZ Gladbeck, Horster Str. 10, 45964 Gladbeck) die Namen von Gladbecker Sportlerinnen, Sportlern, Mannschaften, Trainern, Betreuern, Funktionären und Schieds-/Kampfrichtern, die es verdient haben, geehrt zu werden.

Wir haben die Frist, bis zu der Vorschläge eingereicht werden können, bis zum 18. Dezember verlängert. Die WAZ-Redaktion sammelt also bis zum nächsten Sonntag Ihre Vorschläge und übergibt sie einer Jury unter Regie von Redaktionsleiterin Maria Lüning-Heyenrath. Diese trifft aus den Vorschlägen eine Vorauswahl – und dann kann die Wahl ab dem 1. Januar beginnen.

Drei Vorschläge

Um Ihnen bei der Entscheidung, wer nominiert werden könnte, behilflich zu sein, haben wir in den vergangenen Wochen Aktive vorgestellt, die in 2016 bereits für Schlagzeilen gesorgt haben. Heute präsentieren wir Trainer bzw. Vereinsmitarbeiter.

Dabei handelt es sich um Heiner Preute (TV Gladbeck, der Zweierbob-Weltmeisterin Annika Drazek trainiert), Harry Schulz (VfL Gladbeck, er betreut die Deutsche Meisterin über 100 und 200m Brust, Jessica Steiger) und Andreas Packeisen (TV Gladbeck, dem es als Geschäftsführer der Volleyballabteilung gelingt, Topspielerinnen nach Gladbeck zu locken).

Heiner Preute

16-12-15-preuteAls Trainer der Leichtathleten des TV Gladbeck und des deutschen Langsprintnachwuchses genießt Heiner Preute seit vielen Jahren einen tadellosen Ruf. Anno 2013 war er zudem entscheidend daran beteiligt, dass seine damalige Sprinterin Annika Drazek die Sportart wechselte und Tartanbahn gegen Eiskanal tauschte. Der ehemalige Bobfahrer Preute kümmert sich auch heute noch um die Fitness der Bob-Anschieberin Drazek, die mit dem Gewinn von WM-Gold (2016) und -Silber (2015) bereits auf eine Bilderbuchkarriere zurückblicken kann.

 

Harry Schulz

Seit einigen Jahren gehört Harry Schulz zum Trainerteam der VfL-Schwimmer. In 2016 startete „seine“ Aktive Jessica Steiger durch. Sie gewann bei der Kurzbahn-DM über 200m Brust den Titel, startete bei der Europameisterschaft in London und holte schließlich bei der DM Gold über 100 und 200m Brust. Was sagt Steiger über ihren Coach? „Der lässt sich immer neue Sachen einfallen, er ist kritisch und achtet auf jedes Detail. Wenn wir ein Rennen über 200m Brust analysieren und besprechen, das keine zweieinhalb Minuten gedauert hat, nimmt das eine halbe Stunde in Anspruch.“

Andreas Packeisen

16-12-15-packeisenIn der Volleyballabteilung des TV Gladbeck gehört Andreas Packeisen zu den nimmermüden Machern des Projekts Zweite Frauenbundesliga. Inzwischen zählen die Giants nicht nur zu den etablierten Mannschaften der Nord-Staffel, sondern zu den Topteams. Wer sich mit Packeisen unterhält, merkt sofort, dass er ein im positiven Sinne Volleyball-Verrückter ist. Vor allem diesem Enthusiasmus ist es zu verdanken, dass immer wieder Klassespielerinnen zum TV Gladbeck wechseln. Jüngstes Beispiel ist Nationalspielerin Lisa Thomsen.

Zuletzt wurden Sarah und Lena Overländer (Sportlerinnen des Jahres), Max Krönung (Sportler), der BV Rentfort III (Mannschaft), Enno Schulz (Trainer) und Sebastian Sprenger (Vereinsmitarbeiter) gewählt und als Gladbecks Beste 2015 ausgezeichnet.

Quelle: waz.de/Foto: Lutz von Staegmann

GLADBECK.   Hendrik Feldwehr ist beim Volksbank-Jugend-Schwimmcup Ehrengast des VfL Gladbeck. Der dreimalige WM-Medaillengewinner ehrt nicht nur Sieger.

Drei Weltmeisterschaftsmedaillen hat er gewonnen, außerdem nahm er an den Olympischen Spielen 2012 von London teil. Am Sonntag, 18. Dezember, ist der für die SG Essen startende Hendrik Feldwehr Ehrengast des VfL Gladbeck. Beim mittlerweile traditionellen Volksbank-Jugend-Schwimmcup wird der 30-Jährige in der Mittagszeit Siegerehrungen vornehmen und Autogramme geben. „Hendrik hat uns sofort zugesagt“, verriet Ralf Steiger, Sprecher der VfL-Schwimmer.

Seit 2008 im Ruhrgebiet zu Hause

Ausschlaggebend dafür dürfte eine Unterhaltung gewesen sein, die Feldwehr mit seiner Vereinskameradin Isabelle Härle geführt hat, die vor drei Jahren beim Jugend-Schwimmcup dabei war und die über die Veranstaltung offenbar nach nur Gutes zu berichten wusste. „Danach hat er nicht lange gefackelt“, so Ralf Steiger. Die Gladbecker begrüßen somit zu ihrem Meeting einmal mehr zwei prominente Schwimmer: Wie bereits berichtet schaut am Wochenende neben Hendrik Feldwehr auch noch Daniela Schreiber an der Bottroper Straße vorbei.

Hendrik Feldwehr stammt aus Bremerhaven und lebt mittlerweile seit 2008 in Essen. Er kann sich noch selbst sehr gut an seine Anfänge als Schwimmer erinnern. Nachzulesen ist das auf seiner Homepage: „Schon in jungen Jahren wurde ich im Schwimmbad mit meinem Krokodil fotografiert und bin prompt in der Zeitung gelandet.“

2007 sichert sich der Essener seinen ersten DM-Titel

Später landete er noch sehr häufig in der Zeitung, und zwar aus sportlichen Gründen. Schließlich gewann er anno 2007 seinen ersten Meistertitel auf nationaler Ebene, schließlich qualifizierte er sich 2009 für die Weltmeisterschaft in Rom, „welche“, so der Brustspezialist, „ein unbeschreibliches Erlebnis war“.

In der italienischen Hauptstadt gewann er auch seine erste WM-Medaille, mit der deutschen 4x100m-Lagenstaffel holte er seinerzeit Silber. Zwei Jahre später gewann er in Shanghai als Mitglied eben dieser Staffel Bronze, 2015 folgte ein weiterer dritter Platz mit der 4x100m-Lagenstaffel mixed.

Seit 20 Jahren Leistungsschwimmer

In dem Interview, das Ralf Steiger mit Hendrik Feldwehr am Sonntag führen wird, kann der Aktive also bestimmt viel erzählen. Über seine großen Erfolge, über das überaus harte Training, das bei allem Talent notwendig ist, um so weit zu kommen und vielleicht auch über die große Kunst, Leistungssport und berufliche Ausbildung miteinander zu verbinden.

Feldwehr begann übrigens als Siebenjähriger mit dem Schwimmen, auf Leistungsniveau betreibt er seinen Sport seit mittlerweile 20 Jahren!

Nachwuchsschwimmer sollen im Mittelpunkt stehen

Der VfL Gladbeck richtet am Samstag und Sonntag, 17./18. Dezember, den Volksbank-Jugend-Schwimmcup bereits zum achten Male aus. Los geht’s im Hallenbad an der Bottroper Straße an beiden Tagen jeweils um 9 Uhr.

Im Mittelpunkt des Meetings soll auch in diesem Jahr der Nachwuchs stehen. „Wir haben“, betont Ralf Steiger immer wieder, „von Anfang an den größten Wert darauf gelegt, den Kindern und Jugendlichen, die bei uns starten, eine Plattform zu geben. Sie sollen sich hier fühlen wie auf einem internationalen Meeting.“

Thomas Dieckhoff

Quelle: derwesten.de

DEUTEN Seit drei Monaten schwimmt der junge Deutener Felix Brömmelhaus für den VfL Gladbeck. Bei den Nordwestfälischen Kurzbahnmeisterschaften im Gelsenkirchener Zentralbad wollte er am vergangenen Wochenende zeigen, wie gut er die geänderten Trainingsanforderungen im Wettkampf umsetzen kann. Das Ergebnis: zwei Titel sowie je drei Bronzemedaillen und persönliche Bestzeiten.

Quelle: DorstenerZeitung.de

Die Deutsche Meisterin und Olympiastarterin Daniela Schreiber kommt zum Volksbank-Jugend-Schwimm-Cup nach Gladbeck und schreibt dort Autogramme.

Silber bei den Weltmeisterschaften in Rom 2009 mit der 4×100 Meter Freistil-Staffel, Bronze bei den gleichen Titelkämpfen über 4×100 Meter Lagen, ebenfalls Bronze mit der Freistil-Staffel zwei Jahre später in Shanghai. Dazu gesellen sich Europameisterschaftstitel und -medaillen in Staffeln und im Einzel sowie sämtliche Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften. Die Teilnahme an den Olympischen Spielen in London 2012 setzt den Punkt auf das I der Karriere von Daniela Schreiber. Am 17. Dezember kommt sie nach Gladbeck – als Ehrengast beim Volksbank-Jugend-Schwimmcup.

Chef-Organisator Ralf Steiger freut sich, die Weltklasse-Schwimmerin, die ihre sportliche Karriere im vergangenen Jahr beendet hat, in Gladbeck begrüßen zu können. Schreiber habe nicht lange überlegt, und ihr Kommen schnell zugesagt.

Das Flair eines großen Meetings

„Offenbar hat sie von anderen Sportlern viel Gutes über unser Meeting gehört“, sagt Ralf Steiger. Daniela Schreiber wird am ersten der beiden Wettkampftage gegen 12 Uhr erwartet und wird dann einige Siegerehrungen vornehmen und fleißig Autogramme schreiben. „Wir wollen den Teilnehmern somit auch das Flair von einem großen Meeting vermitteln“, verrät Steiger. Anschließend wird Schreiber noch in den Starlight-Express eingeladen.

Die Teilnehmerzahlen versprechen bereits, dass Quantität und auch Qualität vorhanden sein werden. Obwohl die Veranstalter vom traditionellen Termin abweichen mussten, und das Meeting in diesem Jahr eine Woche später als üblich steigt, sind bereits über 2000 Starts gemeldet. „Es sind mehr Vereine dabei als in den vergangenen Jahren“, weiß Ralf Steiger zu berichten.

Daniela Schreiber wird die Wettkämpfe mit den Augen eines Profis beobachten. Im Alter von fünf Jahren legte sie die Seepferdchenprüfung erfolgreich ab, seitdem ist sie dem Schwimmsport treu geblieben. Im Juniorenbereich sammelte Schreiber zahlreiche Goldmedaillen über 50, 100 und 200 Meter Freistil. Höhepunkt ihrer Nachwuchskarriere waren die beiden Titel bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Rio de Janeiro 2006.

Meistertitel im Jahr 2013

Ihren größten Einzelerfolg bei den Erwachsenen feierte sie auf internationaler Ebene bei den Europameisterschaften 2012 in Debrecen, als sie Bronze über 100 Meter Freistil gewann. Im gleichen Jahr schwamm sie bei den Olympischen Spielen auf Rang 15. Im Jahr 2013 gewann Daniela Schreiber den deutschen Meistertitel über 100 Meter Freistil. Ihre Karriere beendete sie im Oktober 2015 und widmet sich seitdem ganz ihrem Studium zur Fitnessökonomin. Dem Schwimmsport ist sie aber treu geblieben und wird sich in Gladbeck ein Bild machen können – von ihren potenziellen Nachfolgern im Becken.

Maximilian Lazar

Quelle: waz.de/Foto: imago sportfotodienst

Zum Ende eines jeden Jahres ehrt der VfL Gladbeck seine jubilaren Mitglieder und seine erfolgreichsten Sportler. Größen aus der Gladbecker Politik und etwa 100 Gäste gaben der Ehrung in den Räumen der Caritas in Zweckel einen würdigen Rahmen.

Sichtlich stolz konnte Siegbert Busch, Erster Vorsitzender des VfL Gladbeck, auf ein erfolgreiches und anstrengendes Jahr zurückblicken. Mit viel Engagement und Kraft hat der VfL Gladbeck den neuen VfL-Treff beziehen können. Die besonders partnerschaftliche Beziehung zwischen der Stadtverwaltung und unserem Sportverein stellte Siegbert Busch deutlich heraus. In sportlicher Sicht war das Jahr geprägt von den Erfolgen der Ersten Handballmannschaft sowie den Erfolgen der Schwimmer. Insbesondere Jessica Steiger dominierte dieses Feld mit mehreren Deutschen Meistertiteln.

Grußworte von Bürgermeister Roland und Helmut Osthoff

In seinen Grußworten schloss Bürgermeister Ulrich Roland (SPD) an eben diese Erfolge an. Zudem griff er die Bereitschaft des VfL Gladbeck auf, an dem VfL-Treff-Projekt aktiv mitzuwirken. Auch finanziell hatte der VfL Gladbeck sich beteiligt. Insbesondere ging Ulrich Roland (wir berichteten bereits darüber) auf das freiwillige Engagement der FunRunner ein. Diese hatten mit ihrem Sommerspendenlauf 1.800 Euro gesammelt. Diese spendeten Sie der Stadt Gladbeck zweckgebunden für die Deckung der Betriebskosten der Marathonbahn-Beleuchtung. Was für die FunRunner eine Win-Win-Situation ist bezeichnet das Stadtoberhaupt als Public-Private-Partnership.

Vonseiten des Stadtsportverbands kam ebenso Lob für den VfL und seine sportlichen Leistungen. Insbesondere bezog der Stellvertretende Vorsitzende und Mitglied im Sportausschuss, Helmut Osthoff (CDU), Stellung zum grandiosen Abschneiden Jessica Steigers bei der Kurzbahn-DM in Berlin. Osthoff bot mit einem Reigen des Lobs und der Anerkennung auf.

62 Jubilare geehrt

Nach den Grußworten hatte Siegbert Busch die Freude, drei Mitglieder zu ehren, die bereits seit über 70 Jahren dem VfL Gladbeck die Treue halten: Siegfried Appel, Otto Hübner und Rolf Weichert. Im Bereich der 60-jährigen Mitgliedschaft konnten neun Mitglieder geehrt werden. Unter den 50-jährigen gab es drei, bei den 40-jährigen dreizehn und unter den 25-jährigen Mitgliedschaften ganze 34 Jubilare. Eine komplette Liste veröffentlichen wir am Ende dieses Beitrags.

Nachwuchssportler: Anne Berger und Christopher Theis

Der Höhepunkt des Abends war die Bekanntgabe der diesjährigen Sportlerinnen und Sportler des Jahres. Im Bereich des Nachwuchses wurde die Leichtathletin Anne Berger für ihre Leistungen im Stabhochsprung geehrt. Ihre Laudatio hielt Gerd Meuer, Leichtathletik-Trainer und ehemaliger Kreissportbund-Mitarbeiter.

Als männlicher Nachwuchs konnte sich wieder einmal Chrisopher Theis durchsetzen. Das Schwimmtalent glänzte in diesem Jahr erneut mit einer steil nach oben gerichteten Leistungskurve, was Trainerin Sandra Steiger in ihrer Laudatio zu würdigen wusste.

Sportler des Jahres: Jessica Steiger und Thorben Mollenhauer

Dass die Wahl der Sportlerin des Jahres auf Jessica Steiger gefallen ist war keine wirkliche Überraschung. Sie hat in abgelaufenen Jahr eine grandiose Leistungsbilanz vorgelegt, begleitet von mehreren Deutschen Meistertiteln. Ihr Trainer Harry Schulz fand viel lobende Worte und brauchte wenig Mühe, um seine Laudatio vorzutragen. Zu gut kennnen Jessica und er einander, zu eng sind beide im Erfolg verbunden.

Ebenso leicht fiel es Laudator Tim Deffte, Abteilungsleiter Handball, der sein Abteilungsmitglied Thorben Mollenhauer als Sportler des Jahres ehren durfte. „Thorben“, so Deffte, „hat sich zum Gesicht des VfL entwickelt. Mit Thorben verbindet man den VfL Gladbeck.“ Besonders stellte Tim die Loyalität Thorbens zu seinem Verein heraus. Während andere zaudern bekennt Thorben sich immer sofort und ohne Umschweife zum Verein und lässt keine Zweifel an seiner Verfügbarkeit.

Zu guter Letzt: Sportehrenzeichen der Stadt Gladbeck

Nach gut drei Stunden endete der offizielle Teil mit der Verleihung der Sportehrenzeichen in Bronze der Stadt Gladbeck. Diese gingen an die Bundesliga-Mannschaft der Schwimmerinnen, an Übungsleiterin Regina Rottmann und Jugendhandball-Leiter Sebastian Sprenger. Die Abzeichen erhielten die geehrten aus der Hand von Bürgermeister Ulrich Roland.

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Quelle: lokalkompass/Foto: Google Bilder


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