Poul Zellmann setzt ein Glanzlicht

Poul Zellmann setzt ein Glanzlicht

ESSEN.   Freistilspezialist verbessert über 400 Meter seinen eigenen Veranstaltungsrekord. Uralt-Bestmarken der Ex-SGE-Asse Keller und Warnecke geknackt.

Die Gästeliste der Startgemeinschaft Essen (SGE) war wieder einmal beachtlich. 800 Teilnehmer hatten sich für die drei Wettkampftage im Leistungszentrum Rüttenscheid angekündigt – volles Haus also. Und darunter waren ein gutes Dutzend Top-Athleten aus ganz Deutschland. Das ist schon eine Ansage, und selten zuvor war das sportliche Niveau bei den Essener Swim & Fun Days derart hoch wie diesmal zur 18. Auflage. Eine Jahresweltbestzeit wurde aufgestellt (siehe Bericht links) und immerhin sechs Veranstaltungsrekord wurden geknackt.

Viele positive Rückmeldungen der Aktiven

„Es hat alles planmäßig funktioniert, die Veranstaltung ist nahezu perfekt gelaufen“, atmete der Cheforganisator und SGE-Vorsitzende Bernhard Gemlau am Sonntagabend durch, während die zahlreichen Helfer bereits mit den Aufräumarbeiten beschäftigt waren. Natürlich war Gemlau zufrieden, zumal er viele positive Rückmeldungen erhalten hatte. Und die Sparkasse Essen, der neue Partner dieses Events, durfte für sich reklamieren, dass es sich in jedem Fall gelohnt hat, sich zu engagieren.

Die Top-Athleten waren aus dem vollen Training heraus zum Bundesstützpunkt nach Rüttenscheid gekommen. Ihr Fokus ist längst auf den Saisonhöhepunkt gerichtet, der im Sommer bei den Europameisterschaften in Glasgow sein wird. Im April wird die entscheidende Phase anbrechen, dann geht es darum, die EM-Norm zu knacken, um in Schottland dabei zu sein. Dass einige DSV-Athleten auf einem guten Weg dorthin sind, war in Essen nicht zu übersehen.

Alles planmäßig gelaufen

Teilweise sind die Veranstaltungsrekorde dieses Meetings schon ziemlich angestaubt, doch in diesem Jahr war angesichts der Besetzung klar, dass mehre Bestzeiten purzeln würden. Insgesamt sieben waren es am Ende. „Nur sieben“, schmunzelte Gemlau. Will sagen: Das Niveau bei den Swim & Fun Day ist ein durchaus anspruchsvolles.

Zwei dieser Uralt-Rekorde von ehemaligen deutschen Spitzenathleten sind seit dem Wochenende Vergangenheit. Sarah Köhler setzte sich über 1500 Meter Freistil an die Spitze und verdrängte die Essenerin Isabelle Härle, die mittlerweile ihre Karriere beendet hat.

Auch die ehemaligen SGS-Asse Christian Keller und Mark Warnecke sind ihre Rekorde los. Daniel Pinneker (Neckarsulm) entthronte Keller über 200m Schmetterling und verbesserte den die 15 Jahre alten Rekord auf 2:01,08 Minuten. Sein Klubkamerad Fabian Schwingenschlögel steht in Essen nun an Position eins über 50m Brust (27,80) vor Mark Warnecke (27,78).

Ein Klasseleistung zeigte Rückenschwimmer Christian Diener (Potsdamer SV), der 2016 bei den Olympischen Spielen das Finale erreicht hatte. Er sorgte für Veranstaltungsrekord Nummer vier über 200m Rücken. Er drückte seine einige Leistung aus dem Jahr 2014 von 2:00,03 auf 01:59,06 Minuten.

Zwei Siege für Gladbeckerin Jessica Steiger

Jessica Steiger (VfL Gladbeck) schlug gleich zweimal zu. Sie siegte über 100m Brust in 1:08,38 und knackte die alte Bestmarke von Caroline Ruhnau (1:08,95, SGE). Über 200m Brust gewann sie souverän in persönlicher Bestzeit von 2:27,00 Minuten. Die alte Bestmarke hatte Michelle Lambert (SG Essen) aufgestellt.

Doch die SGE stellt auch einen Rekordhalter. Poul Zellmann setzt über 400m Freistil ein Glanzlicht. . In einem packenden Kopf-an-Kopf-Rennen gegen Henning Mühlleitner (Neckarsulm) behielt er die Oberhand und verbessert seinen eigenen Veranstaltungsrekord aus 2016 von 3:52,09 auf 3:51,94 Minuten. Eine klasse Leistung.

Rolf Hantel

Quelle/Foto:  waz.de/Foto: Thomas Stuckert

VfL Gladbeck: Steiger meldet sich aus der Höhe zurück

GLADBECK.   Schwimmerin Jessica Steiger (VfL Gladbeck) ist aus dem Höhentrainingslager zurückgekehrt. Nun startet sie in Essen. Und danach wird es ernst.

„We made it“, heißt es auf der Facebookseite von Jessica Steiger. Zu deutsch: Wir haben es geschafft. Was eigentlich? das Höhentrainingslager. 21 Tage lang hat sich die 25 Jahre junge Top-Schwimmerin des VfL Gladbeck in der Sierra Nevada/Spanien auf die neue Saison vorbereitet. Ihr Ziel ist klar formuliert.

Steiger möchte sich für die EM in Glasgow qualifizieren

Die amtierende Deutsche Meisterin über 50 und 200 Meter Brust möchte sich für die Europameisterschaften im schottischen Glasgow qualifizieren. Weil die Einzelnormen kaum zu packen sein dürften, hofft Jessica Steiger, auf einen Platz in der deutschen 4×100-Meter-Lagenstaffel. Dazu müsste sie am 1. Mai über 100 Meter Brust die nationale Bestenliste anführen. Außerdem will sie es über 100 Meter Freistil versuchen, um eventuell in die Kraulstaffel zu kommen.

An diesem Wochenende testet Steiger ihre Form erst einmal bei den Swim & Fun Days in Essen. Danach wird es ernst – im schwedischen Stockholm (5. – 8. April), in Eindhoven/Niederlande (13. – 15. April) und Berlin (20. – 22. April).

Redaktion Gladbeck

Quelle/Bild: waz.de

VfL Gladbeck: Christopher Theis holt Silber und Bronze

BOCHUM/GLADBECK.   Christopher Theis (VfL Gladbeck) holte bei den Landesmeisterschaften auf den langen Strecken zweimal Edelmetall. Es gab aber nicht nur Erfolge

Die Schwimmabteilung des VfL Gladbeck kann sich zunehmend auf eine Reihe von Talenten verlassen. Das ist das Fazit, das die „Roten“ nach den Titelkämpfen auf NRW-Ebene gezogen haben. Aber es gab nicht nur Erfolge zu verzeichnen.

Einen ersten kleinen Höhepunkt im Wettkampfjahr des VfL markieren die landesweiten Wettbewerbe auf den langen Strecken. In Abwesenheit von Top-Schwimmerin Jessica Steiger (Höhentrainingslager), Mareike Ehring und Marina Koop traten neue Gesichter in die erste Reihe der Rot-Weißen.

Theis gewinnt in der offenen Klasse zweimal Edelmetall

Einer jedoch ist allenthalben bereits bekannt: Christopher Theis (Jg. 1999). Er war schon einige Male der stärkste Gladbecker auf den langen Strecken. Dieses Mal sicherte sich Theis in der offenen Klasse Silber über 800 Meter Freistil (08:40,57) und Bronze über 1500 Meter Freistil (16:29,26). Über die 1500 Meter schwamm er sogar bis 300 Meter vor dem Zielanschlag im Sog des Spitzenduos mit, ehe auf der Zielgerade das letzte bisschen Spritzigkeit fehlte. „Wir haben ja erst März, da geht bestimmt noch ‘was“, so Theis optimistisch.

Durch den Verzicht Mareike Ehrings fehlte im VfL-Team eine weitere Medaillenhoffnung, weshalb sich die Aufmerksamkeit vor allem auf die jüngeren Mädels fokussierte: Mara Verjé und Jolina Wolff gewannen jeweils eine Medaille. Nachdem Verjé in 5:24,48 über die 400 Lagen Bronze holte, legte Wolff (2005) über 800m Freistil in 10:14,73 Min. ebenfalls mit Bronze nach. „Da geht mehr“, urteilte VfL-Trainer Waldemar Götze, „definitiv mehr.“

Dombrowa und Brömmelhaus verfehlen ihre Ziele

Die 13-jährigen Yanick Dombrowa und Felix Brömmelhaus erreichten bei den Meisterschaften nicht die von ihnen erhofften Resultate. Beide wollten in Bochum möglichst noch vor dem Abflug ins Trainingslager nach Zypern Ende März die Qualifikation für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften unter Dach und Fach bringen. Obwohl Dombrowa und Brömmelhaus das nicht schafften, zeigte sich Trainer Waldemar Götze zuversichtlich, dass die Zeit der „jungen Wilden“ noch kommt: „Du kannst es nicht, wie die Beiden es versucht haben, mit der Brechstange erzwingen. Den unnötigen Druck sollten sie sich nicht machen. Nun erst einmal hart auf Zypern trainieren und dann mal sehen was geht. Es braucht Geduld.“

Ole Mense, der sich im Jugend- Mehrkampf gute Chancen hätte ausrechnen können, musste grippekrank seinen Start im Querenburger Unibad absagen.

Redaktion Gladbeck

Quelle/Foto: waz.de

Letzter Test verläuft erfolgreich

GLADBECK.   Aktive des VfL Gladbeck überzeugen beim Meeting in Bochum. Nachwuchskräfte Ole Mense und Leonard Klein bereiten Freude mit elf Medaillen.

Bevor am kommenden Wochenende im Bochumer Unibad die NRW-…

Quelle/Foto: waz.de/Foto: Picasa

VfL holt Norm und Edelmetall in der Traglufthalle

Gladbecker Team glänzt besonders auf den Kraulstrecken. Neben 34 Medaillen gibt es auch ein Berlinticket zu feiern.

Das war keine leichte Kost: Nach einigen harten Trainingswochen mit zwei wettkampffreien Wochenenden standen in der Traglufthalle für die Schwimmerinnen und Schwimmer des VfL Gladbeck die nordwestfälischen Bezirksmeisterschaften über die langen Strecken an.

Obwohl einige Leistungsträger fehlten, schaffte das rot-weiße Team eine Top-Bilanz mit zahlreichen Medaillen – und einer weiteren Qualifikation für Berlin.

Jolina Wolff schwimmt mit Bestzeit nach Berlin

Die 12-jährige Jolina Wolff erweiterte das Team für deutschen Jahrgangsmeisterschaften Ende Mai in der Hauptstadt. 4:48,06 Minuten über 400 Meter Freistil bedeuteten natürlich auch persönliche Bestzeit. Zwei Jungs dagegen müssen noch etwas auf die Norm warten.

Yannick Dombrowa und Felix Brömmelhaus (bei Jg. 2004) verpassten die Norm jeweils knapp. Dombrowa schwamm die 1500 Meter Freistil zwar in Bestzeit (18:31,78 Minuten), es fehlten aber wenige Sekunden für Berlin. Trainer Waldemar Götze meinte aber: „Er hat keinen Grund enttäuscht zu sein. Wer hätte gedacht, dass er jetzt schon so nah an die Norm heranschwimmt?“ Das werde im Training eher für zusätzliche Motivation sorgen.

„Für 1500 Meter lohnt es sich so richtig“

Neben dem Kampf gegen die Uhr um die DM-Norm ging es natürlich auch um die Bezirksmeistertitel – insgesamt 34 Medaillen gingen im eigenen Becken an den VfL. Mareike Ehring, Björn Maue und Christopher Theis dominierten dabei in der offenen Klasse. Für Sprintspezialistin Ehring waren die Medaillen über so lange Strecken etwas Besonderes.

„Das ist eigentlich nicht so meins!“, meinte die mehrfache deutsche Jahrgangsmeisterin mit einem Lächeln. Das Gegenteil gilt für Christopher Theis.

Er fokussiere sich zwar zunehmend auf die mittleren Distanzen, aber für 1500 Meter ins Wasser zu springen „lohnt sich doch mal richtig!“ Theis gewann die 400 Meter und 1500 Meter Freistil souverän. Björn Maue machte mit seinem Sieg über 800 Meter das VfL-Freistil-Triple perfekt.

Jessica Steiger ist noch im Höhentrainingslager

Mit Jessica Steiger (Höhentrainingslager), Marina Koop, Lisa Ortberg und Nina Steiger fehlten dabei fast eine Hand voll gesetzter Medaillenkandidatinnen. Das Abschneiden zeigt jedoch die harte Arbeit der letzten Jahre: „Wir beobachten eine tolle Entwicklung. Unsere jungen Talente wachsen immer mehr zu ehrgeizigen Athleten heran“, fasst Trainer Götze zusammen. „Das bringt Spaß mit sich und ist die Belohnung für den Trainingseinsatz!“

 Quelle/Foto: waz.de/Foto: Steiger
Jessica Steiger fühlt mit Annika Drazek mit

Genau wie Bobanschieberin Drazek fehlten auch Steiger im Dezember nur acht Hundertstel. Sie sagt trotzdem: „Genieß diesen Erfolg!“

Vierter Platz bei Olympia: Viel bitterer hätte es für die Gladbecker Bob-…

Philipp Ziser

Quelle/Foto: waz.de/Foto: ARND WIEGMANN/Reuters

WAZ-Leserinnen und Leser haben Gladbecks Beste gewählt

GLADBECK.   Knapp 500 Leserinnen und Leser der WAZ haben abgestimmt und Gladbecks Beste gewählt. Diese sind jetzt in der Redaktion ausgezeichnet worden.

Knapp 500 Leserinnen und Leser der WAZ haben entschieden: Jessica Steiger, Björn Sankalla, das Trainerduo Viktor Dziabel/Annika Kirsten (alle VfL) und die weibliche 4×100-Meter-Staffel der Altersklasse U20 des TV 12 sind Gladbecks Beste 2017. Der Ehrenpreis der Sparkasse ging an das Team der Sportabzeichen-Abnehmer.

Unternehmer Adi Raible (Adis Sportstube) und Maria Lüning-Heyenrath, Leiterin der Gladbecker WAZ-Redaktion, zeichneten gestern Abend die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler aus. „Wir haben uns wieder gefreut, dass es so viele tolle Sportlerinnen und Sportler gibt sowie Frauen und Männer, die sich im Sport ehrenamtlich engagieren“, sagte Maria Lüning-Heyenrath, die Leiterin der Gladbecker WAZ-Redaktion.

Dziabel hospitiert beim Erstligisten Buxtehuder SV

Wie leistungsstark der Gladbecker Sport aktuell ist, zeigen die Aktiven, die zur Wahl standen. In Annika Drazek gehörte z. B. die Bobfahrerin dazu, die in der nächsten Woche bei den Olympischen Spielen in an den Start geht, und in Michael Hegemann ein Handballspieler, der gerade als Akteur des Zweitligisten Tusem Essen seinen x-ten Frühling erlebt. Aber es waren nicht diese oder die anderen hochdekorierten Sportlerinnen und Sportler, die die meisten Stimmen der Leserinnen und Leser erhalten haben.

Das waren vielmehr Viktor Dziabel und Annika Kirsten vom VfL, die die weibliche Handball-D-Jugend des Vereins trainieren und sich also der Basisarbeit verschrieben haben. Und das mit großem Engagement. Viktor Dziabel hospitierte sogar auf Eigeninitiative vor nicht allzu langer Zeit sogar für eine Woche beim Buxtehuder SV.

Jessica Steiger ist Gladbecks Sportlerin des Jahres

Gladbecks Sportlerin des Jahres wurde wie zuletzt Jessica Steiger. Das war keine Überraschung, schließlich blickt die Schwimmerin auf die erfolgreichste Saison ihrer Karriere zurück. Highlight war die DM in Berlin, bei denen sie über 200 Meter Brust einen Deutschen Rekord aufstellte.

Björn Sankalla hat gleichfalls eine erfolgreiche Saison mit dem VfL in der Handball-Oberliga gespielt. Am Ende stand Platz zwei. Außerdem besuchte der Rückraumspieler anlässlich seiner Fitness-Ökonomie-Ausbildung Gladbecker Kindergärten und Schulen, um Sportstunden anzubieten.

Sportabzeichen-Abnehmer erhalten Sparkassen-Pokal

Die 4×100-Meter-Staffel des TV Gladbeck sicherte sich bei den Deutschen U20-Meisterschaften den Titel. Lena Böhmer verriet, dass Talent alleine nicht genügt, um Nummer eins in Deutschland zu werden. „Ich trainiere sechsmal in der Woche“, so die Nachwuchs-Weitspringerin.

Den Ehrenpreis der Sparkasse erhielten die Sportabzeichen-Abnehmer Frank Förster, Herbert Pemp, Helmut Förster und Martin Pocha. Überreicht wurde er von Sparkassen-Vorstand Marcus Steiner.

Thomas Dieckhoff

Quelle/Foto: waz.de/Foto: LVS

VfL-Mannschaften sind ganz vorne mit dabei

Erfolgreich verlief der Deutsche Mannschaftswettbewerb Schwimmen für die zweite Frauen- und die erste Männermannschaft des VfL Gladbeck. Während sich die Herren in der Bezirksklasse den ersten Platz belegten, sicherte sich das zweite Damenteam Rang zwei.

Erfolgreich verlief der Deutsche Mannschaftswettbewerb Schwimmen für die zweite Frauen- und die erste Männermannschaft des VfL Gladbeck. Während sich die Herren in der Bezirksklasse den ersten Platz belegten, sicherte sich das zweite Damenteam Rang zwei.

Theis bringt Team auf Erfolgskurs

Einige Jahre lang ging keine männliche Auswahl für die Roten an den Start. Nun aber verfügen sie wieder über eine schlagkräftige Formation. Angeführt wird sie von den beiden 18-jährigen Björn Maue und Christopher Theis. Theis war es dann auch, der das Team in Gelsenkirchen über 200 Meter Freistil auf Erfolgskurs brachte.

Für einen kritischen Moment sorgte Nachwuchsschwimmer Felix Brömmelhaus, der über 200 Meter Rücken nach einem Wechselfehler diese Strecke unmittelbar nach den 400 Meter Lagen nachschwimmen musste. Brömmelhaus absolvierte aber sowohl die 400 Meter Lagen als auch die 200 Meter Rücken mit Bravour. Sprintspezialist Jason Dickmann beendete den für den VfL erfolgreichen Wettkampf mit einer Bestmarke über 100 Meter Kraul (0:56,13).

Dass die zweite Frauenauswahl des VfL den zweiten Platz belegte, war vor allem Marie-Luise Möller und Emma Ingendoh zu verdanken. Dieses Duo sammelte zusammen mehr als 4000 Punkte. Aber auch junge Aktive wussten zu überzeugen, etwa Yamina Peters (Jg. 2005) über 400 und 800 Meter Kraul oder Jolina Wolff (Jg. 2005) über 100 Meter Kraul.

Quelle/Foto: waz.de

Jessica Steiger ist NRW-Schwimmerin des Jahres 2017

GLADBECK.   Jessica Steiger (VfL Gladbeck) ist NRW-Schwimmerin des Jahres 2017. Welche Gladbecker Aktiven sich in den Rankings außerdem weit vorne finden.

Jessica Steiger ist NRW-Schwimmerin des Jahres 2017. Das gab jetzt der nordrhein-westfälische Verband bekannt. „Ich freue mich über diese Auszeichnung“, so die VfLerin, „zumal ich deutlich mehr Punkte geholt habe als im Jahr davor.“ 198 Zähler waren es, die für Steiger zu Buche standen. In 2016 waren es 158 gewesen.

Die NRW-Schwimmerin und der Schwimmer des Jahres werden nicht gewählt. Vielmehr sind die Leistungen der Aktiven das einzige Kriterium, das der Titelvergabe zugrunde liegt. Insofern war es beinahe logisch, dass Jessica Steiger erneut den ersten Platz belegen würde. Schließlich sicherte sich die 25-Jährige in 2017 bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin Titel über 50 und 200m Brust. Und bei ihrem Sieg über 200m Brust stellte sie ja auch noch einen Deutschen Rekord auf. Zudem erreichte die VfLerin bei internationalen und nationalen Meisterschaften und Meetings viele weitere gute und sehr gute Zeiten.

Jennifer Pietrasch wird auf Rang sechs geführt

Jessica Steiger verwies die Essenerinnen Michelle Lambert (120 Punkte), Jeanette Spiwoks (94) und Lisa Höpink (93) auf die Plätze zwei, drei und vier. In den Top-10 taucht noch eine weitere Gladbeckerin auf. Platz sechs belegt nämlich mit 88 Punkten Jennifer Pietrasch, die für die SG Gladbeck/Recklinghausen aktiv ist.

In der Männerwertung findet sich VfL-Langstreckenspezialist Christopher Theis auf dem zehnten Platz und in der der Jugendlichen auf dem achten Rang. In dieser Kategorie wird Fleming Redemann (SG Gladbeck/Recklinghausen) auf Platz zwei geführt. Sein SG-Kollege Yannick Plasil belegt den neunten Rang.

Mareike Ehring belegt bei den Jugendlichen Platz zwei

Zwei Gladbeckerinnen stehen im Ranking der NRW-Jugendschwimmerinnen des Jahres 2017 weit vorne: Dabei handelt es sich um Mareike Ehring (VfL)und Antonia Stenbrock (SG). Ehring belegt den zweiten Platz, Stenbrock wird auf Rang neun geführt.

Thomas Dieckhoff

Quelle/Foto: waz.de

130. Deutsche Meisterschaften 2018 vom 19. bis 22.07.2018 in Berlin

Austragungsort: Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE), Paul-Heyse-Str. 26, 10407 Berlin (Prenzlauer Berg)

Meldeschluss: 06.07.2018, 24:00 Uhr

Veranstaltungsabschnitt 1: Donnerstag, 19.07.2018, Vormittag 09:00 Uhr

Christopher Theis 400m Freistil (Vorlauf): Wk. 1, Lauf 4, Bahn 9

Mareike Ehring 200m Schmetterling (Vorlauf): Wk. 4, Lauf 2, Bahn 5

Ilka do Paço Verhoeven 50m Brust (Vorlauf): Wk. 6, Lauf 1, Bahn 1

Marina Koop 50m Brust (Vorlauf): Wk. 6, Lauf 1, Bahn 3

Jessica Steiger 50m Brust (Vorlauf): Wk. 6, Lauf 5, Bahn 4

Veranstaltungsabschnitt 2: Donnerstag, 19.07.2018, Nachmittag 16:00 Uhr

Jessica Steiger 50m Brust A-Finale Bahn 3

Mareike Ehring 200m Schmetterling B-Finale Bahn 4

Veranstaltungsabschnitt 3: Freitag, 20.07.2018, Vormittag 09:00 Uhr

Mareike Ehring 100m Freistil (Vorlauf): Wk. 12, Lauf 2, Bahn 6

Marina Koop 100m Brust (Vorlauf): Wk. 16, Lauf 3, Bahn 9

Jessica Steiger 100m Brust (Vorlauf): Wk. 16, Lauf 5, Bahn 4

Mareike Ehring 50m Schmetterling (Vorlauf): Wk. 18, Lauf 5, Bahn 5

Christopher Theis 800m Freistil Entscheidung: Wk. 21, Lauf 1, Bahn 3

Veranstaltungsabschnitt 4: Freitag, 20.07.2018, Nachmittag 16:00 Uhr

Jessica Steiger 100m Brust A-Finale Bahn 5

Mareike Ehring 50m Schmetterling A-Finale Bahn 2

Veranstaltungsabschnitt 5: Samstag, 21.07.2018, Vormittag 09:00 Uhr

Christopher Theis 200m Freistil (Vorlauf): Wk. 24, Lauf 4, Bahn 8

Marina Koop 200m Brust (Vorlauf): Wk. 25, Lauf 3, Bahn 8

Jessica Steiger 200m Brust (Vorlauf): Wk. 25, Lauf 4, Bahn 4

Mareike Ehring 100m Schmetterling (Vorlauf): Wk. 27, Lauf 3, Bahn 5

Veranstaltungsabschnitt 6: Samstag, 21.07.2018, Nachmittag 16:00 Uhr

Jessica Steiger 200m Brust A-Finale Bahn 4

Mareike Ehring 100m Schmetterling A-Finale Bahn 1

Marina Koop 200m Brust B-Finale Bahn 3

Veranstaltungsabschnitt 7: Sonntag, 22.07.2018, Vormittag 09:00 Uhr

Mareike Ehring 50m Freistil (Vorlauf): Wk. 33, Lauf 4, Bahn 9

Christopher Theis 1500m Freistil Entscheidung: Wk. 42, Lauf 1, Bahn 2

Veranstaltungsabschnitt 8: Sonntag, 22.07.2018, Nachmittag 15:00 Uhr

Ausschreibung

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Ergebnis VfL Gladbeck

Meldungen VfL Gladbeck 1921 e.V.

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VfL Gladbeck: Schulz muss nach Zweitliga-Erfolg „bluten“

GELSENKIRCHEN/GLADBECK.  Mit 17015 Punkten gewann der VfL Gladbeck den Zweitliga-Wettbewerb im Schwimmen. Das kam VfL-Trainer Schulz vergleichsweise teuer zu stehen.

Dieser Wettkampf kam Harry Schulz recht teuer zu stehen. Der Trainer der VfL-Schwimmer musste nämlich seine weibliche Zweitliga-Mannschaft zum Pizzaessen einladen. Vor dem Start beim Deutschen Mannschaftswettbewerb Schwimmen (DMS) im Gelsenkirchener Zentralbad hatte Schulz einen Abend beim Italiener versprochen, vorausgesetzt, das Team knackt die 17000-Punkte-Marke.

17015 Punkte standen am Ende für den VfL Gladbeck zu Buche, der damit wie im Jahr zuvor Platz eins erreicht hatte. Schulz soll, so war es aus VfL-Kreisen zu hören, die Rechnung in der Pizzeria sehr gerne übernommen haben.

Jessica Steiger bringt den VfL Gladbeck auf Kurs

Zu diesem Zeitpunkt blickte der immer ehrgeizige Trainer längst wieder in die Zukunft. „Nach dem DMS ist vor dem DMS“, so Schulz mit Blick auf die Ergebnisse der anderen Zweitligastaffeln. Es fehlte dieses Mal ja nicht allzu viel, um den Sprung in die Erste Liga zu schaffen. Wer weiß, vielleicht schafft die Mannschaft ja im nächsten Jahr den Aufstieg in die Eliteliga . . .

In Gelsenkirchen brachte Topschwimmerin Jessica Steiger die Roten bereits im zweiten Rennen des Tages auf Kurs Richtung Titelverteidigung. Ihre Zeit von 1:06,18 Min. über 100 Meter Brust markierte die mit Abstand schnellste Zeit des Teilnehmerfeldes. Unter dem Eindruck des starken Auftakts verteidigte die 14-jährige Mara Verje die Führung über 800 Meter Kraul (9:40,70, pers. Bestzeit). Es folgte Nina Steiger, die über 200 Meter Schmetterling die Form der im Dezember ausgetragenen Deutschen Kurzbahnmeisterschaften bestätigte.

VfL besetzt den zweiten Abschnitt stärker

Es lief aber nicht alles optimal beim VfL. Folglich ging zwischenzeitlich die Führung verloren. Wieder war es Jessica Steiger, die die Mannschaft auf Platz eins hievte. Auch zur Halbzeit lag Gladbeck knapp vorne. Das war schon mehr als die halbe Miete.

Denn Schulz und seine Trainerkollegen Sandra Steiger und Waldemar Götze hatten sich darauf verständigt, anders als üblich den zweiten Abschnitt stärker zu besetzen. Diese Rechnung ging auf: Jessica Steiger blieb über 200 Meter Kraul unter zwei Minuten, Marina Koop schwamm Bestzeit über 200 Meter Brust und die unter der Woche noch kränkelnde Lisa Ortberg überraschte mit starken 1:03,09 über die 100 Meter Rücken. So konnte Carolin Theis im Anschluss den Schlusspunkt setzen, souverän schwamm sie in 0:58,65 Min. über 100 Meter Kraul den Sieg nach Hause. „Ein Team ist nur so stark wie sein schwächstes Mitglied, aber heute waren alle stark“, kommentierte Sandra Steiger.

Thomas Dieckhoff

Quelle/Foto: waz.de/Foto: Peter Kuhne

VfL verteidigt den ersten Platz

Die Schwimmerinnen des VfL Gladbeck haben beim Deutschen Mannschaftswettbewerb ihren Erfolg aus dem Vorjahr wiederholt und in der Zweiten Bundesliga den ersten Platz belegt. Die Rot-Weißen sammelten im Gelsenkirchener Zentralbad 17015 Punkte und verwiesen damit Erstliga-Absteiger SG Bayer Wuppertal auf den zweiten Platz.

Die Schwimmerinnen des VfL Gladbeck haben beim Deutschen Mannschaftswettbewerb ihren Erfolg aus dem Vorjahr wiederholt und in der Zweiten Bundesliga den ersten Platz belegt. Die Rot-Weißen sammelten im Gelsenkirchener Zentralbad 17015 Punkte und verwiesen damit Erstliga-Absteiger SG Bayer Wuppertal auf den zweiten Platz.

Leipzig und München steigen auf

Damit hatte selbst Harry Schulz, der Trainerfuchs des VfL Gladbeck, nicht gerechnet. Für ihn waren, so hatte er es der WAZ vor den Wettkämpfen verraten, die Wuppertaler die favorisierte Auswahl gewesen. Ungeachtet dessen hatte der Coach vor den Titelkämpfen in Gelsenkirchen Selbstbewusstsein gezeigt und betont, in der laut swimsportnews.de „wohl stärksten zweiten Liga aller Zeiten“ wieder oben mitmischen zu wollen.

Das taten die VfLerinnen dann auch. Angeführt wurden sie dabei von Jessica Steiger, der amtierenden Deutschen Meisterin über 50 und 200 Meter Brust. Die liebt diesen Mannschaftswettbewerb und präsentierte sich bei ihrem Quasi-Heimspiel im Gelsenkirchener Zentralbad in entsprechend guter Verfassung.

Den Aufstieg in die deutsche Eliteliga verpassten Jessica Steiger und die Gladbeckerinnen aber wie bereits im Vorjahr. Mehr Punkte als der VfL holten nämlich die beiden Süd-Zweitligisten SSG Leipzig und die SG Stadtwerke München. Das Team aus Sachsen erreichte beim Wettbewerb in Wiesbaden sage und schreibe 18159 Zähler, das aus der bayerischen Landeshauptstadt holte 17399 – damit schafften Leipzig und München den Sprung in die Erste Bundesliga.

Thomas Dieckhoff

Quelle/Foto: waz.de

European Junior Championships 2018 – Helsinki & Tampere (FIN)

1 Abschnitt: Mittwoch, 04.07.18 Beginn: 9:30 Uhr

2 Abschnitt: Mittwoch, 04.07.18 Beginn: 17:00 Uhr

3 Abschnitt: Donnerstag, 05.07.18 Beginn: 9:30 Uhr

4 Abschnitt: Donnerstag, 05.07.18 Beginn: 17:00 Uhr

5 Abschnitt: Freitag, 06.07.18 Beginn: 9:30 Uhr, Mareike Ehring: 100m Butterfly

6 Abschnitt: Freitag, 06.07.18 Beginn: 17:00 Uhr

7 Abschnitt: Samstag, 07.07.18 Beginn: 9:30 Uhr

8 Abschnitt: Samstag, 07.07.18 Beginn: 17:00 Uhr

9 Abschnitt: Sonntag, 08.07.18 Beginn: 9:30 Uhr, Mareike Ehring: 50m Butterfly

10 Abschnitt: Sonntag, 08.07.18 Beginn: 17:00 Uhr

Meldeliste

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Frauen des VfL Gladbeck möchten erneut oben mitmischen

GLADBECK.   In der Zweiten Liga treten die Schwimmerinnen des VfL Gladbeck als Titelverteidiger an. Für Trainer Schulz ist aber ein anderes Team der Favorit.

Als Titelverteidiger treten die Frauen des VfL Gladbeck beim Deutschen Mannschaftswettbewerb Schwimmen in der Zweiten Liga im Gelsenkirchener Zentralbad an. Dessen ungeachtet zählt Harry Schulz, der Trainer des VfL, die Seinen nicht zu den Favoriten. Diese Rolle schanzt er Erstliga-Absteiger Bayer Wuppertal zu.

Wie lautet das Ziel der Gladbecker bei den Wettkämpfen, die am heutigen Samstag um 9 Uhr beginnen? „Wir wollen oben mitmischen“, sagt Schulz. Der VfL wird exakt die Mannschaft aufbieten, die in 2017 in der Zweiten Liga überraschend den ersten Rang belegt hat. „Wir dürften etwas stärker als im Vorjahr sein“, mutmaßt Schulz. Stärker deshalb, weil sich die zumeist jungen Schwimmerinnen in den vergangenen zwölf Monaten leistungsmäßig weiter verbessert haben.

Jessica Steiger führt das Team des VfL an

Angeführt wird die VfL-Auswahl von Jessica Steiger, der amtierenden Deutschen Meisterin über 50 und 200 Meter Brust. „Jessica“, so Schulz über die Teilnehmerin an der Kurzbahn-EM von 2017, „ist momentan gut drauf.“ Die Schulterbeschwerden seien zwar noch nicht komplett überwunden, allmählich aber werde es besser. Schulterprobleme hin, Schulterprobleme her – zuletzt präsentierte sich Jessica Steiger beim Euro Meet in Luxemburg bereits in toller Frühform.

„Alle Mädels werden sich zerreißen“, verspricht Harry Schulz mit Blick auf sein Aufgebot. Starten werden Jessica Steiger, Lisa Ortberg, Nina Steiger, Mareike Ehring, Marina Koop, Carolin Theis und Mara Verjé. Als Ersatz halten sich für den Fall der Fälle noch Marie-Louise Möller und Emma Ingendoh in Gelsenkirchen bereit.

Thomas Dieckhoff

Quelle/Foto: waz.de/Foto: Joachim Kleine-Büning

VfLer bestehen in Luxemburg Härtetest

Ein kleines Team des VfL Gladbeck unterzog sich beim hochkarätig besetzten 20. internationalen Euro Meet in Luxemburg einem ersten Formtest. Unter den kritischen Blicken von Cheftrainer Harry Schulz stellte sich der Wettkampf nach sehr trainingsintensiven Tagen und Wochen schnell auch als ein erster Härtetest heraus.

Ein kleines Team des VfL Gladbeck unterzog sich beim hochkarätig besetzten 20. internationalen Euro Meet in Luxemburg einem ersten Formtest. Unter den kritischen Blicken von Cheftrainer Harry Schulz stellte sich der Wettkampf nach sehr trainingsintensiven Tagen und Wochen schnell auch als ein erster Härtetest heraus.

Top-besetzte Veranstaltung

Die „langen Strecken“ eröffneten die traditionell top-besetzte Veranstaltung. Mitten drin: Marina Koop und Christopher Theis, die für den VfL den Anfang machten. Sowohl Koop über die 400 Meter Lagen als auch Theis über die 1500 Meter Freistil kamen nicht ganz an ihre Bestzeiten heran. Sie überzeugten jedoch vor allem durch eine große Portion Kampfgeist. So präsentierte sich Koop über die Brustteilstrecke ausgesprochen stark, während Theis in konstantem Tempo seine Bahnen im Becken des d` Coque zog. „Die Grundlagen sind bereits vorhanden, jedoch geht es im Schwimmsport um Nuancen. Diese machen dann am Ende den kleinen und feinen Unterschied“, so Trainer Schulz.

Nach dem krankheitsbedingten Ausfall Mareike Ehrings reiste der VfL Gladbeck genau genommen nur mit fünf Aktiven zum Euro Meet. Denn Jessica Steiger stand in Luxemburg ja im Dienste der deutschen Nationalmannschaft (siehe Text oben).

Neben Koop, Theis und Steiger, die den Fokus vor allem auf die Deutsche Meisterschaft im Juli bzw. auf die EM im August setzen, bekamen in Mara Verjé, Marie Loise Möller und Carolin Theis drei junge Schwimmerinnen des VfL Gladbeck die Chance, das Ticket für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften Ende Mai zu lösen. Die Talente zeigten sich bestens aufgelegt. Carolin Theis unterbot die Norm für die Jahrgangs-Titelkämpfe in Berlin über die kurzen Freistilstrecken (50 und 100 Meter) und Mara Verjé fischte über 50 Meter Brust die Quali aus dem Luxemburger Nass.

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VfL Gladbeck - Steiger: „Erwartungsdruck steigt jetzt“

GLADBECK.   Jessica Steiger, Schwimmerin des VfL Gladbeck, hat in Luxemburg gute Frühform nachgewiesen. Wie die 25-Jährige den Auftakt ins EM-Jahr bewertet.

Damit hatte Jessica Steiger selbst nicht gerechnet. Beim Euro Meet in Luxemburg wies die Topschwimmerin des VfL Gladbeck starke Frühform nach. Das bewiesen ihre Zeiten über 100 und 200m Brust (1:08,24 bzw. 2:25,79 Minuten). „Ich habe mich darüber natürlich gefreut“, sagt die 25-Jährige, „aber ich weiß, dass jetzt auch der Erwartungsdruck steigt.“…

Thomas Dieckhoff

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Startschuss 2018 fällt für Jessica Steiger in Luxemburg

Olympia 2020 in Tokio ist das Fernziel für die VfL-Schwimmerin. Bis dahin wartet eine Menge Arbeit – zum Beispiel die EM-Qualifikation 2018.

Eine zusätzliche freie Woche – das war eines von Jessica Steigers Weihnachtsgeschenken. Nach der Kurzbahn-Europameisterschaft in Kopenhagen Mitte Dezember nahm sie noch an einigen Test des Deutschen Schwimm-Verbands teil, bekam danach eine Woche zusätzlich frei. Schon danach begann aber die Vorbereitung auf die Saison 2018, die am heutigen Freitag mit dem Euro-Meet in Luxemburg beginnt. Doch schon vor dem ersten Start durfte Steiger den ersten Erfolg feiern.

 

Frau Steiger, herzlichen Glückwunsch zur Nominierung in den Olympia-Perspektivkader! Wie erfährt man von so einer Nominierung? Ruft der Bundestrainer an?

Nein, ich habe es in dem Fall erst von einer Freundin erfahren, die mir gratuliert hat. Aber ich wusste schon seit einigen Wochen, dass der Deutsche Schwimm-Verband mich für den Perspektivkader vorgeschlagen hatte – nur musste der Deutsche Olympische Sportbund das noch bestätigen. Das ist jetzt passiert und darüber bin ich super glücklich.

Was bedeutet dieses Label „Perspektivkader“ konkret? Beeinflusst das die Trainingsarbeit?

Zunächst einmal heißt das ganz einfach, dass der DSV bei mir eine Perspektive sieht, an den Spielen 2020 in Tokio teilzunehmen. Das geht einher mit einer finanziellen Förderung. Wie hoch die ist, weiß ich nicht genau. Aber selbst 200 oder 300 Euro, was sich vielleicht ersteinmal wenig anhört, hilft schon richtig weiter. Auch bei Trainingsmaßnahmen unterstützt mich der DSV und der Verband kann mich auf internationale Wettbewerbe mitnehmen. Zum Beispiel jetzt in Luxemburg stehe ich im DSV-Kader – dann trägt der Verband die Kosten und nicht mehr mein Verein.

Kurz gesagt: Sie werden bei der Vorbereitung unterstützt.

Genau. Und endlich auch ein bisschen Förderung zu erhalten, das tut schon richtig gut.

Am Wochenende steht für Sie der erste Start des Jahres in Luxemburg an. Das ist dazu für alle Deutschen die erste Chance, die Normen für die Europameisterschaft zu knacken. Wie gehen Sie an den Wettkampf heran?

Ich habe mich nicht speziell auf Luxemburg vorbereitet, sondern schwimme aus dem vollen Training heraus. Ich habe in diesem Jahr langsam angefangen, habe viel Ausdauer trainiert, auch etwas Kraft. Dabei war ich zuletzt mit meiner Schulterverletzung aber etwas gehandicappt.

Wie schwer beeinträchtigt Sie diese Verletzung?

Beim Schwimmen merke ich sie, aber das Training kann ich weiter machen. Nur beim Krafttraining bin ich eingeschränkt. Das sollte sich aber schnell lösen lassen.

Im August steht die Europameisterschaft in Glasgow an – das ist der Jahreshöhepunkt. Wie ist ihr Zeitplan bis dahin?

Am 21. Februar werde ich noch einmal ins Höhentrainingslager fahren, Ende März geht es noch einmal eine Woche nach Zypern, etwas Sonne tanken – und von da direkt nach Stockholm. Die Swim Open dort sind mein Hauptwettkampf in der EM-Vorbereitung. Ich hoffe, da meine Topleistung zu bringen – und dann zur Europameisterschaft zu fahren.

Wie groß sehen Sie Ihre Chance, sich tatsächlich für die Europameisterschaft zu qualifizieren?

Ich habe zwei Chancen, mich für die EM zu qualifizieren: Entweder ich knacke die Norm über 200 Meter Brust – oder ich bin die schnellste über 100 Meter Brust, dann werde ich für die Staffel nominiert.

Die Einzelnormen sind wie schon im letzten Jahr sehr hart.

Ja, ich müsste 2,5 Sekunden schneller schwimmen als bei meinem Deutschen Rekord. Das scheint in dieser Saison ehrlich gesagt nicht realistisch. Wenn ich die 2:25,00 Minuten aber noch einmal verbessern könnte würde ich mich freuen. Damit liege ich unter den besten acht in Europa, das heißt bei einer EM wäre ich theoretisch im Finale – aber ich muss mich eben ersteinmal qualifizieren. Deshalb hoffe ich eher, es über die 100 Meter zu schaffen.

Unterscheidet sich die Vorbereitung, ob man auf 100 Meter oder 200 Meter Brust trainiert?

Ja, schon ein bisschen. Auf der 200-Meter-Strecke kommt es mehr aufs Gleiten an. Bei 100 Metern ist die Frequenz höher, da braucht man mehr Kraft. So eine hohe Frequenz umzusetzen, das war bisher immer mein Manko. Ich arbeite daran, aber es ist nicht einfach.

Und was passiert, wenn Sie es nicht zur EM schaffen? Haben Sie einen Plan B oder beschäftigen Sie sich nicht mit dieser Möglichkeit?

Natürlich, auch die Option muss ich erwägen. Ich würde mich auf die Deutsche Meisterschaft im Juli vorbereiten – aber ich wäre sehr traurig, nicht zur EM zu dürfen.

Philipp Ziser

Quelle: waz.de/Foto: Jo Kleindl Eibner-Pressefoto

Gladbecks Beste 2017: Jetzt kann abgestimmt werden

Die Nominierten in den vier Kategorien stehen fest: Gladbeck glänzt im Breiten- und Spitzensport.

Was war 2017 für ein Sportjahr für die Stadt Gladbeck: Abgesehen von einigen negativen Schlagzeilen, vor allem der abgebrochenen Fußball-Hallenstadtmeisterschaft, sorgten Gladbecks Sportlerinnen und Sportler für viele gute Nachrichten: Tore und Siege, Titel und Aufstiege, Deutsche Rekorde, Deutsche Meisterschaften, Europameister, Weltmeister – von den kleinen Sporthallen und -plätzen der Kreis- und Bezirksligen bis hinauf ins große Scheinwerferlicht der internationalen Wettkämpfe. Gladbeck glänzt sowohl im Spitzen- als auch im Breitensport.

Das zeigt sich erneut bei der Wahl „Gladbecks Beste 2017“, durchgeführt von WAZ und Unternehmer Adi Raible. Auf Grundlage der Leser-Vorschläge wurden folgende Kandidaten und Kandidatinnen für die vier Kategorien nominiert:

Alle Nominierten im Überblick

International glänzt die Kategorie „Sportlerin des Jahres“. Mit Jessica Steiger, Annika Drazek und Meike Gerlach stehen drei Kandidatinnen zur Auswahl, die sich alle bei Europameisterschaften beweisen konnten – echte Aushängeschilder ihrer jeweiligen Vereine und der Stadt.

Eher regional geprägt ist die Kategorie der „Sportler des Jahres“: Neben den Handballern Björn Sankalla und Michael Hegemann ist aber auch Motorsportler Philipp Wlazik nominiert.

In der Kategorie „Mannschaft des Jahres“ sind drei Aufsteiger beziehungsweise Meister nominiert. Die Handballer des TV Gladbeck kehrten endlich in die Bezirksliga zurück. Die Jungenmannschaft des TTV Grün-Weiß Schultendorf schaffte nach über zwei Jahrzehnten wieder den Sprung in die Tischtennis-NRW-Liga. Und die 4×100-Meter-Staffel des TV Gladbeck sicherte sich im Sommer in Erfurt die deutsche U20-Meisterschaft und sorgte für blau-weiße Freudentränen.

Doch es sind nicht immer die größten Stadien und Arenen, die dicksten Schlagzeilen und die wichtigsten Pokale, die Anerkennung verdient haben – das zeigt die Kategorie „Vereinsmitarbeiter des Jahres.“ Silke Schwarz engagiert sich seit Jahren für die Lauffreunde des TV Einigkeit Gladbeck. Matthias Henkel führte die Jugend-Handballabteilung des TV Gladbeck auch durch schwere Zeiten. Auch Victor Dziabel und Annika Kirsten trainieren nicht auf der großen Handball-Bühne – leisteten als Trainerduo der D-Juniorinnen wertvolle Arbeit.

Das sind alle Nominierten – jetzt haben Sie die Wahl. Schicken Sie eine E-Mail an redaktion.gladbeck@waz.de.

So funktioniert die Abstimmung

In die Betreffzeile schreiben sie das Stichwort „Gladbecks Beste 2017“ – nur dann ist gewährleistet, dass die Stimme auch wirklich gezählt wird. In den Mailtext schreiben Sie bitte, welche Sportler Sie wählen. Pro Kategorie dürfen Sie eine Stimme vergeben.

Die Abstimmung endet am Sonntag, 4. Februar. Am 7. Februar werden Gladbecks Beste 2017 in der WAZ-Redaktion ausgezeichnet.

Quelle:  waz.de/Foto: Joachim Kleine-Büning

Die Gladbecker Schwimmerin hat die Chance, 2020 für Deutschland nach Tokio zu fahren. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg.

Die Gladbecker Schwimmerin hat die Chance, 2020 für Deutschland nach Tokio zu fahren. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg.

Gute Nachricht für Jessica Steiger: Die Vorzeigeschwimmerin des VfL Gladbeck steht im Perspektivkader des Deutschen Schwimmverbands für die Olympischen Sommerspiele 2020.

Bis nach Tokio ist es allerdings noch ein langer Weg: In diesem Jahr liegt der Fokus vor allem auf den Europameisterschaften in Glasgow (3. bis 12. August). Um dabei zu sein, muss Steiger im Zeitraum von 22. Januar bis zum 29. April die EM-Norm knacken.

Erster Start Ende Januar in Luxemburg

Seit der Kurzbahn-EM in Kopenhagen im Dezember trainiert Steiger auf diese Zeiten hin. Die erste Möglichkeit, sich das Ticket zu sichern, hat sie am kommenden Wochenende (26. bis 28. Januar) in Luxemburg, wo sie beim international top-besetzten Euro Meet für den DSV an den Start geht. Foto:jkb

Quelle: waz.de/Foto: Jo Kleindl/DSV

GLADBECK.   Wer sind Gladbecks beste Sportler des Jahres ‘17 gewesen? WAZ-Leserinnen und Leser haben uns schon Vorschläge für die Sportler-Wahl zugemailt.

GLADBECK.   Wer sind Gladbecks beste Sportler des Jahres ‘17 gewesen? WAZ-Leserinnen und Leser haben uns schon Vorschläge für die Sportler-Wahl zugemailt.

Das ging dieses Mal aber wirklich fix: Nur wenige Minuten, nachdem der WAZ-Bericht über die Sportlerwahl des Jahres am gestrigen Dienstag online erschienen ist, meldeten sich bereits die ersten Leserinnen und Leser dieser Zeitung, um Kandidaten für die Nominierung zur Wahl vorzustellen.

Matthias Henkel ein Kandidat

In der allerersten Mail, die die WAZ-Redaktion erreicht hat, wurde für die Kategorie „Vereinsmitarbeiter des Jahres“ Matthias Henkel, Jugendwart der Handballabteilung des TV Gladbeck, genannt.

Begründung? „Herr Henkel“, so Absender Jonas Sinke, „ist mittlerweile seit über 10 Jahren unser Jugendwart und leistete in dieser Zeit einen absolut super Job. Auch in der Zeit, als die TV Gladbeck Handballabteilung schwierige Phasen mit Abteilungsleiterwechsel und Mitgliederschwund durchlebt hat, hat er die Abteilung zusammen gehalten und die Jugendarbeit weiter forciert.“

Sprintstaffeln des TV Gladbeck vorgeschlagen

Als „Mannschaft des Jahres“ schlägt Sinke zudem das erste Handballteam der Blau-Weißen vor, das in 2017 nach langer Abwesenheit den Aufstieg in die Bezirksliga gefeiert hat.

Ebenfalls zur Nominierung vorgeschlagen worden sind bereits die weibliche 4×200 Meter bzw. 4×100 Meter-Staffel der Altersklasse U20 des TV Gladbeck, die bei den Deutschen Hallen- und Freiluftmeisterschaften jeweils die Goldmedaille gewonnen haben, wie auch Topschwimmerin Jessica Steiger, die in 2017 u. a. den Deutschen Rekord über 200 Meter Brust geknackt hat.

Adi Raible und die WAZ suchen die Sportler des Jahres

Adi Raible („Adis Sportstube“) und die WAZ suchen Gladbecks Beste in den Kategorien Sportlerin, Sportler, Mannschaft und Vereinsmitarbeiter (inklusive Schieds-/Kampfrichter) des Jahres. Vorschläge können weiterhin bis zum 19. Januar der WAZ-Redaktion mitgeteilt werden – und zwar per E-Mail an die redaktion.gladbeck@waz.de.

Die Vorschläge werden gesammelt, eine Jury unter Regie von Redaktionsleiterin Maria Lüning-Heyenrath wird daraus eine Vorauswahl treffen. Und dann kann die Wahl am 29. Januar beginnen. Bis zum 5. Februar einschließlich können WAZ-Leserinnen und Leser für Ihre Lieblinge abstimmen, zwei Tage später, also am Mittwoch, 7. Februar, werden Gladbecks Beste in der WAZ-Redaktion ausgezeichnet.

Thomas Dieckhoff

Quelle: waz.de/Foto: Lutz von Staegmann


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